13th Jun2015

Witcher 3: Wenn 40 Stunden einfach nicht reichen

by Carney

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich inzwischen wirklich gespielt habe, allerdings sind während des Spielens inzwischen 33 Videos mit einer Gesamtlänge von mehr als 40 Stunden entstanden. Da ich allerdings viele Reisen zwischen interessanten Orten, viele kleine Nebenquests und einfaches Wandern oder Reiten durch die Gegend nicht mit aufgezeichnet habe, ist mir nicht wirklich bewusst, wie lange ich Witcher 3 bisher insgesamt gespielt habe. Bewusst ist mir allerdings, das noch eine ganz schön lange Strecke vor mir liegt und die Hauptquest noch lange nicht beendet ist…

Geralt plaudert mit einem Werwolf - Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Geralt plaudert mit einem Werwolf – Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Ok ok, das ist natürlich alles auch meine Schuld, denn ich habe mir nicht, wie Geralt seinem Pferd Plötze, Scheuhklappen aufgesetzt und bin sturr dem Weg der Hauptquest gefolgt. Nein ich bin mit wachsender Begeisterung immer schön im Zickzack links und rechts vom Weg abgewichen. Es gibt einfach viel zu viel zu sehen, zu bestaunen und zu erleben. Viele eigentlich nebensächliche Quests haben eine interessante, schöne oder auch erschreckende Geschichte zu erzählen. Die vielen vielen Hexeraufträge sind nicht einfach nur mit hinrennen, umlegen und loben lassen zu erledigen. Nein sie alle haben eine Hintergrundgeschichte die man mal mehr und mal weniger detailiert kennen lernen kann. Immer muss man erstmal rausfinden wer der wirkliche Feind ist und oft findet man später heraus, das man sich getäuscht hat.

Ich möchte hier im Text nicht zu viel spoilern, denn wer das will der kann sich die vielen vielen Let’s Plays anschauen die es zu The Witcher 3 gibt. Immerhin habe ich für dieses Spiel auch damit angefangen und alleine das zeigt wie sehr ich mich schon im Vorfeld auf das Spiel gefreut habe. Allerdings werde ich wohl nicht ganz ohne Spoiler auskommen, sorry. Ausführlich kann man meine Reise miterleben, in dem man sich meine The Witcher Playliste ansieht, welche tagtäglich wächst.

Die Festung der Hexer Kaer Morhen - Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Die Festung der Hexer Kaer Morhen – Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Ich möchte also von ein paar Erlebnissen berichten die ich in der Welt von The Witcher 3: Wild Hunt hatte. Beginnen werde ich nach den ersten Stunden und dem Tutorial, da ich darüber bereits in Angezockt: The Witcher 3 – Wild Hunt berichtet habe. Die fantastisch, riesige Welt von The Witcher 3 ist aufgeteilt in Weißgarten, Velen, Novigrad und Skellige. Wobei sich hier Velen und Novigrad eine große Karte teilen. Hinzu kommen dann noch zwei Festungen nämlich Wyzyma und Kaer Morhen. Die Festung der Hexer läßt sich allerdings nurselten und vor allem im Rahmen einer Hauptquest besuchen. Da diese Welt so unglaublich groß ist, wurde Geralt sein Pferd Plötze (er nennt alle Pferde Plötze) zur Seite gestellt. Für besonders weite Strecken, oder auch für Reisen zwischen den verschiedenen “Karten” gibt es die Schnellreise die an zahlreichen Wegweisern verfügbar ist. Das Aussehen dieser Wegweiser unterscheidet sich je nach Land und Leute ein wenig. Zudem ist es möglich mit einem Segelboot die Gewässer unsicher zu machen, was sich zuweilen als sehr lohnenswert erweisen kann. Ich sag hier nur “Unterwasserschätze” …

Es wäre lächerlich zu behaupten, das ich inzwischen jeden Flecken in dieser Welt gesehen habe, dafür ist sie einfach zu groß. Allerdings habe ich schon viele schöne und teilweise auch abgelegene Orte besucht und bewundert. Es lohnt sich in jedem Fall die Augen offen zu halten, denn diese Welt bietet viele Wunder. Ebenso lohnt es sich die Ohren offen zu halten und ein wenig auf die Gespräche zu lauschen, da sich auch die NPCs untereinander unterhalten und die Entwickler von CD Project Red haben auch in diese Unterhaltungen viel Zeit, Liebe zum Detail und Witz gesteckt.

Witcher3_Rittersporn

Rittersporn ist sehr überrascht… – Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Ich erinnere mich beispielsweise an eine kleine Romanze mit Triss Merigold in einem Leutchturm (Youtube), bei der Seefahrer der festen Überzeugung waren von dort oben eine verschlüsselte Botschaft zu bekommen. Dabei hatten die Zauberin und der Hexer doch nur ein klein wenig Spaß. Nett sind auch die Anspielungen auf das legendäre Einhorn von Yennefer und Geralt und hey an jeder Legende ist auch was wahres dran (Youtube). Auch werde ich nie den Gesichtsausdruck von Rittersporn vergessen als Geralt ihn als etwas gesetzter bezeichnet hat (Youtube).

Auch müssen ständig und teilweise unter ein klein wenig Zeitdruck Entscheidungen getroffen werden. So habe ich beispielsweise einen Mörder verfolgt und war mir sehr sehr sicher den richtigen erwischt zu haben. Diesen habe ich dann natürlich umgehend gerichtet, damit keine weiteren Morde mehr statt finden. Allerdings habe ich ein paar Tage später doch wieder eine Leiche in Novigrad gefunden mit einem freundlichen Gruß des Mörders. Ich bin SEHR gespannt, ob mir diese Fehlentscheidung eines Tages auf die Füße fallen wird (Youtube).

Auch die Grafik ist wirklich sehenswert. Ich selbst habe “nur” eine NVIDIA GTX 770 in meinem PC und bereits mit dieser Grafikkarte spiele ich auf fast höchster Auflösung. Das einzige was ich je um eine Stufe runter geregelt habe ist die Wasserqualität und die Anzahl der Hintergrundcharaktere. Ansonsten habe ich selbst NVIDIA’s HairWorks aktiviert. Die Landschaften, Gebäude, Städte und auch Charaktere die mir The Witcher 3 dafür bietet, sind atemberaubend.

Vernon Roche erinnert sich nicht mehr so ganz an die Vorfälle aus Witcher 2. - Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Vernon Roche erinnert sich nicht mehr so ganz an die Vorfälle aus Witcher 2. – Bild aus The Witcher 3: Wild Hunt

Bei all dem Lob habe ich allerdings eine Kleinigkeit, die mir als alter Mass Effect Spieler doch etwas negativ aufgefallen ist. Hat man bereits Witcher 2 gespielt, so ist es möglich einen Speicherstand zu importieren. Dabei sollen auch ein paar mehr Entscheidungen übernommen werden, als nur bei den wenigen Fragen zu Spielbeginn. Viele geradezu riese Entscheidungen werden allerdings leider ignoriert. So habe ich beispielsweise in meinem letzten Witcher 2 Durchgang zu 100% auf der Seite der Scoia’Tael gestanden und mich völlig vom Orden der Flammenrose abgewendet. Dennoch treten mir die Scoia’Tael in Witcher 3 fast schon feinglich gegenüber und Vernon Roche bezeichnet mich sogar als “alten Freund” und freut sich mich zu sehen. Das hinterlies bei mir doch ein etwas befremdliches Gefühl, aber ich bin wie gesagt durch Mass Effect hier auch sehr verwöhnt.

Da Witcher 3 ja mehrfach verschoben wurde, da es den Entwicklern einfach noch nicht fertig genug war, gab es kostenlos gleich eine ganze Reihe an DLC Versprechungen dazu. Aktuell kommen grob zwei pro Woche davon heraus und sind direkt herunterladbar. Diese DLCs bringen teilweise einfach nur Alternative Aussehen für Charaktere, Rüstungsset’s, ein neues Kartenset, aber auch vollständige Quests welche einen dann bestimmt wieder an bereits bekannte Orte zurück führen. Immerhin ist man ja doch etwas neugierig wenn man von einer Quests mit dem wohlklingenden Titel “Das Gold der Trottel” ließt.

Ich jedenfalls bin sicher, das meine Reise in die riesige Welt von “The Witcher 3: Wild Hunt” noch länger nicht vorbei ist. Es gibt noch so viele ? auf der Karte und noch so viele Quests die es zu erleben gilt. Für mich das wohl beste Spiel seit langem das seine Fans auch nicht durch die Terminverschiebung enttäuscht hat. Das Warten hat sich gelohnt!

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20th Mai2015

Angezockt: The Witcher 3 – Wild Hunt

by Carney

Die ersten Schritte durch den dritten Teil der Witcher Trilogie sind getan. Meine Erwartungen wurden von Wild Hunt nicht nur erfüllt, nein sie wurden übertroffen. Bereits der Vorspann ist wirklich sehenswert und auch wenn mein PC (vom Monitor mal ganz abgesehen) keine 4k hergibt … Sorry aber die Qualität ist HAMMER!

Die Jagd beginnt noch sehr entspannt.

Die Jagd beginnt noch sehr entspannt.

Aber erstmal von Anfang an. Wie viele musste ich Tagsüber noch ins Büro und so lang das Spiel installiert aber ungespielt daheim rum. Während des Tages musste ich immer mal wieder daran denken und so ist es wohl nicht verwunderlich, das ich den Feierabend heute besonders herbei gesehnt habe. Kaum daheim angekommen war auch schon der PC, das Spiel und natürlich die Streaming und Aufnahme Software gestartet.

Nach einem hübschen Vorspann landete man erstmal im Menü, dort habe ich natürlich ein paar Einstellungen direkt mal angepasst und den entspannten Geralt vor seinem neusten Abenteuer bewundert. Hier lief natürlich bereits der Stream in Richtung Twitch und auch zu Youtube werden die Videos noch ihren Weg finden. So könnt ihr mich bei dieser Reise begleiten.

Nach einem Traum, der zugleich das Tutorial war, finde ich mich mit meinem Lehrer und Meister Vesemir im Prolog wieder, welcher in Weißgarten spielt. Der Prolog kan ja schon recht lange dauern, hab ich gehört und jetzt, tja jetzt weiß ich das auch. Kurz um ich habe bisher grob 3 Spielstunden hinter mir und bin nach wie vor in Weißgarten und Umgebung. Allerdings habe ich auch wirklich nicht vor einfach nur gradeaus, ohne nach links und rechts zu schauen, der Hauptquest zu folgen. Nein, ich möchte Witcher 3 erleben und die Welt erkunden. daher werde ich wohl deutlich länger brauchen als die geschätzten 20 Stunden in denen man das Spiel schaffen kann.

Geralt in Weißgarten, kurz vor seiner ersten Schlägerei.

Geralt in Weißgarten, kurz vor seiner ersten Schlägerei.

So ziehe ich nun den ersten Tag durch diese große Openworld und bekomme bereits im Prolog die ersten Eindrücke, wie groß diese Welt wirklich ist. Neben den Wegen hängen Schilder oder Plakate und sie alle kann man lesen, manche davon geben Hinweise und Quests. Auch die Leute sind mehr oder minder freundlich und sprechen mit dem Hexer und haben natürlich ebenfalls so einige Aufträge zu erfüllen. Wie meinte Geralt gestern; “Das ist nun wohl mein erster Pfannenauftrag”…

Die Grafik ist auch auf den hohen Einstellungen schon wirklich sehenswert und viel höher möchte ich auch tatsächlich nicht gehen. Immerhin muss mein PC nebenbei noch Aufzeichnen und / oder Streamen können. Auch dafür muss noch etwas Reserve da sein, allerdings läuft es bisher wunderbar ruckelfrei und somit bin ich zufrieden gestellt. Mal sehen, vielleicht teste ich heute Abend in Teil 4 meiner Videos mal die Grafikeinstellungen ein wenig aus. Dann könnt ihr Euch selbst einen Eindruck machen.

Ich jedenfalls fühle mich wohl in dem neuen Abenteuer und freue mich schon auf viele alte Freunde und Bekannte, auch wenn ich wohl nicht alle wieder treffen werde. Auch bin ich sehr gespannt auf die vielen kleinen Witze, Seitenhiebe, Quests, Monster und all das was CD Project noch so für uns bereit hält. Mein erster Bericht zu The Witcher 3 endet damit, denn nun ist es angezockt und jetzt muss ich mir erstmal einen Überblick verschaffen. Es wird aber bestimmt noch einen zweiten Bericht, nach einigen weitern Spielstunden und Tagen, geben.

Mein YouTube-Playliste: goo.gl/fuLpmH

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12th Mai2015

Angezockt: Echo of Soul

by Carney

Echo-of-Soul-logo-620x350Seit 03. Mai zocke ich ein wenig EOS in der Closed Beta. Zudem habe ich gestern angefangen ein wenig mit Twitch herum zu spielen, so das ihr mir dabei u.U. bald live zu schauen könnt. Noch sind die Streams allerdings ohne Gelaber (Mikro noch aus) und auch mich seht ihr nicht, da ich bis lang keine Webcam angeschlossen habe.

 

Kommen wir zu EOS und was man sich darunter vorstellen darf. EOS ist ein sog. MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Play Game), sprich man spielt einen Charakter, benötigt dafür logischerweise Online Zugang und hat mit massenhaft anderen Mitspielern zu tun. Bei EOS allerdings ist das Spiel sehr auf Solo ausgelegt, so gibt es den ersten Gruppen-Dungeon erst mit Level 35. Davor sind es Solo Dungeons, die man in einer Gruppe nicht betreten kann. Auch die meisten Quests sind darauf ausgelegt alleine gemacht zu werden. Das geht sogar so weit, das zwar Monster kills für alle in der Gruppe gezählt werden, aber sammeln oder z.B. dss verbrennen der Monsterleiche nicht. Hier kann es dann auch schon mal passieren, das eine Quest in einen Bug läuft und man sie abbrechen und alleine erneut machen muss. Sorry, aber dieses Konzept überzeugt mich nicht so ganz von dem MMO Genre.

Geläuterte Seelen können in EOS für verschiedene Skills genutzt werden.

Geläuterte Seelen können in EOS für verschiedene Skills genutzt werden.

Kommen wir aber zu den Neuerungen von EOS, denn natürlich bringt EOS auch etwas neues mit. Im Gegensatz zu Tera wird aber nicht gleich der gesamte Kampf “neu erfunden”, sondern man hält sich eher an alt bewährtes. Hinzu kommt, das man bei jedem Kill eine unreine Monsterseele aufsammelt. Diese können dann geläutert werden und danach für Sonderskills oder auch in den Berufen genutzt werden. Das ist durchaus neu und bringt teilweise sehr nette Zusatzeffekte mit sich.

Was für uns Europäer ebenfalls neu ist, ist die feste Bindung an das Geschlecht des Charakters bei der Klassenwahl. Krieger und Schurken können ausschließlich männlich sein. Waldläuferinnen, Magierinnen und Hüterinnen ausschließlich weiblich. Das ist hier sehr ungewohnt und führt bei manchen auch dazu, das sie nicht ihre gewohnten Charaktere erstellen können, da dies schlicht unmöglich ist. Mit einem der nächsten Updates kommt auf der männlichen Seite noch der “Warlock” dazu, so das es immerhin einen Fernkämpfer auf der Seite geben wird.

Der Einstieg ins Spiel ist schnell und teilweise etwas hart. So beginnt man zwar mit einem Tutorial in dem man vieles erklärt bekommt, allerdings kann man zu Beginn dennoch etwas überfordert sein, da sich die Erklärungen an Erfahrene Spieler richten. Bei den meisten Level Aufstiegen und auch bei vielen Quests bekommt man neue Ausrüstung oder andere Goodies. Die Ausrüstung kann ebenfalls mit Edelsteinen oder Runen verbessert werden, so das sich eine ziemliche Fülle an Möglichkeiten ergibt. Mit Level 10 muss man sich zudem entscheiden welchen Weg man gehen möchte. Nehmen wir als Beispiel die Waldläuferin, diese kann sich mit Level 10 zu einer Schützin oder Bardin spezialisieren. Je nach Weg bekommt man andere Fähigkeiten. Soweit so gut.

Nicht so gut finde ich, das mein Spielspaß bereits nach einer Woche (und ich habe vor allem Abends gespielt) wieder stark nachgelassen hat. Alle Quests lassen sich in drei Kategorien einteilen. a) Töte die Monster, b) Töte die Monster und stelle etwas mit ihrer Leiche an, c) sammle etwas auf. Das wiederholt sich schön säuberlich von Level 1 bis zum bitteren Schluss und bietet so leider sehr wenig Abwechslung. Erschwerend hinzu kommt, dass das Spiel sehr stark auf Einzelspieler ausgelegt ist, man sich in einer Gruppe also teilweise eher behindert statt sich zu helfen. Auch das stört meinen Spielfluss enorm, da ich nun mal gerne in Gruppen unterwegs bin. Natürlich gibt es auch ein Gildensystem, das allerdings scheint primär auf PvP ausgelegt zu sein.

PvP wird in EOS ebenfalls geboten. Bisher habe ich zwei verschiedene Schlachtfelder kennen gelernt. Bei einem muss man Türme erobern, bei dem anderen Kristalle sammeln. Es treten zwei Gruppen zu je 15 Leuten gegeneinander an und wer seine Punkte als erstes voll hat gewinnt. Die Belohnungen unterscheiden sich je nachdem ob man in der Gewinner oder Verlierer Gruppe war.

Prinzipiell sind diese Schlachtfelder auf Taktik ausgelegt, das allerdings verstehen leider die wenigsten Spieler. Bei den Türmen beispielsweise reicht es 3 von 5 zu erobern und dann zu halten. Wenn man nun noch ab und an den letzten Schlag bei dem Boss Monster bekommt, das ab und an spawnt, hat die andere Gruppe gar keine Chance auf den Sieg. Leider allerdings laufen meistens alle wie aufgescheuchte Hühner hin und her und versuchen reihum alle Türme einzunehmen. Da gewinnt dann die Gruppe die zumindest ein klein wenig besser aufeinander eingestimmt ist und damit schneller ist.

Das Spiel ist Free2Play und daher gibt es natürlich einen Itemshop. In der Closed Beta funktioniert dieser allerdings noch nicht, so das ich darüber nicht wirklich berichten kann. Die Macher versichern allerdings, das es kein “Pay2Win” werden soll, sondern die Kaufgegenstände primär der Bequemlichkeit (Sammel-Pets) oder der Optik (Coole Mode) dienen sollen. Bislang gab es davon nur zu sehen durch Items, welche die Laufzeit der Pets verlängern und eben Mode oder Reittieren die man aus Wunderlampen bekommen hat. Achja, die Wunderlampen können Itemshop Gegenstände enthalten und die Gegenstände können Ingame im Auktionshaus verkauft und gekauft werden. Es soll also scheinbar wirklich jedem selbst überlassen werden, ob er zu “echtem” Geld greift, oder nicht. Hier zumindest sehe ich einen Lichtblick, da ja leider viele Free2Play Spiele in Wirklichkeit “Pay2Win” Spiele sind.

 

Epische PvP Rüstung (Level 100) für Hüter und Magier.

Epische PvP Rüstung (Level 100) für Hüter und Magier.

Fazit…

Prinzipiell ist EOS ein Spiel mit Potenzial. In der aktuellen Version geht der Spielspaß allerdings (zumindest bei mir) schnell wieder verloren. Da es sich ständig wiederholt, wird dieser einfach nicht wirklich gefördert. Man darf auf das Ende der Closed Beta gespannt sein und was die ersten Updates bringen. Immerhin läuft das Spiel in seinem Heimatland Korea schon seit über zwei Jahren recht erfolgreich. Ich jedenfalls werde mit der nächsten Spielelieferung eine Pause einlegen und bis nach dem Update warten.

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22nd Aug2014

GamesCom 2014 – Teil 3

by Carney

Freitag war mein letzter Tag auf der GamesCom 2014, da es mir am Wochenende einfach zu voll ist. Auch war heute die letzte Chance für Pressetermine, da die Business Area nur noch heute geöffnet war. So hatte ich heute auch wieder ein paar Termine und ich habe auch so noch versucht einiges zu schaffen. Beispielsweise habe ich zwar bereits in Teil 1 ausführlich über EA Titel berichtet, einige Informationen habe ich allerdings erst am Freitag sammeln können, da ich vorher keinen Termin im EA Pressebereich hatte. Das läuft 2015 hoffentlich besser.

GamesCom 2014 - Hellraid - Quelle: http://hellraid.com/

GamesCom 2014 – Hellraid – Quelle: http://hellraid.com/

Bereits gestern war ich in der Vorstellung von “Hellraid“, welches von Techland entwickelt wird. Im Vorfeld war ich sehr gespannt, von der Vorführung dann allerdings doch sehr enttäuscht. Das Spiel hat einige gute Ansätze im Bereich Rollenspiel. Auch hier kann man seinen Charakter entwickeln, ist allerdings nicht auf steife Skillbäume festgelegt. Vielmehr hat man hier ein großes Netz, fängt in der Mitte an und von jedem Punkt zweigen einige weitere ab die man von dort aus wählen kann. Daraus ergeben sich weit verzweigte Skill Möglichkeiten die wohl von Spieler zu Spieler anders aussehen könnten. Auch die Möglichkeit seine Waffen zu verbessern ist gut durchdacht und das man diesen am Ende sogar eigene Namen geben kann ist sicherlich auch ein Anreiz. Mein Hauptproblem ist die reine Ego-Perspektive, da ich diese einfach nicht mag. Man kommt sich immer vor wie ein Typ der nur Oberarme hat und seine Waffen daher immer direkt vor dem Gesicht hält. Klingt komisch, aber wie sollte sich die Perspektive sonst erklären lassen? Aber gut, wer diese Perspektive mag und auf blutige Horror-Atmosphäre steht, für den ist das Spiel sicherlich geeignet.

Die Pause bis zu meinem nächsten Termin habe ich mit “Nosgoth“, welches aktuell in der Closed Beta ist, genutzt. Hier war die Schlange sehr kurz und man musste maximal 20 Minuten warten. Das war doch mal was! Das Spiel selbst hat dann sogar sehr viel Spaß gemacht. Kurz gesagt geht es um den alten Krieg zwischen Menschen und Vampiren. Damit sind auch schon die beiden Gruppen genannt die man spielen kann. Sehr erfrischend in der Demo war, das man erst eine Runde in der ersten und dann noch eine zweite Runde mit der anderen Fraktion gespielt hat. So konnte man beide kennen lernen und sich sein Urteil bilden. Die Gruppe der Vampire konnte dabei einiges an Fähigkeiten wie z.B. fliegen oder auch an Wänden hochklettern einsetzen. Die Menschen zogen dafür mit ausgereiften Waffen in den Kampf, so das beide Gruppen ihre Vorteile hatten und diese auch durchaus nutzen konnten. Im Kampf selbst kam ich mir wie in einem PVP Hack ‘n Slay vor, das allerdings aufgrund der Fähigkeiten und der Art und Weise wie gespielt wurde bzw. wie die Arena gestaltet war, sehr großen Spaß gemacht hat. Zur Beta habe ich mich jedenfalls mal angemeldet und hoffe auf weitere Schlachten.

GamesCom 2014 - Lords of the Fallen - Quelle: Kochmedia

GamesCom 2014 – Lords of the Fallen – Quelle: Kochmedia

Im Anschluss habe ich mir “Lords of the Fallen” angesehen und war sehr froh diesen Pressetermin wahrgenommen zu haben. In Halle 9 hatte ich das Spiel bereits ausprobiert. Dort stand man ohne jegliche Vorwarnung vor einem Endboss, hatte keinerlei Erklärung und kaum eine Chance. Das Spiel machte keinen Spaß und ich war schnell wieder weg vom Stand. Im Pressebereich jedoch habe ich meine Meinung nochmal überdacht. Dort habe ich das Spiel als ein Rollenspiel in Mittelalterlicher Umgebung kennen gelernt. Hier stand zudem ein Entwickler neben mir der mir zum einen den Skillbaum kurz erklärt hat und zum anderen im Kampf kleine Tipps gegeben hat. Woher sollte ich sonst, ohne das Spiel bis dahin selbst gespielt und das angeblich einstündige Tutorial durchgemacht zu haben wissen, das man erst eine Urne zerstören muss da sich das Monster ansonsten ständig selbst heilt. So waren die ersten Gegner nicht mehr das große Problem und ich stand vor einem anderen großen Boss. Dieser hatte ganz klar seine Tücken und auch die gut gemeinten Tipps vom Entwickler haben mir nicht wirklich geholfen. Ich habe meinen Helden einfach nicht selbst entwickelt und seine Skills an meine Spielweise angepasst. Dennoch muss ich nach der Pressevorführung zwei Dinge klar sagen. Die öffentliche Demo war abschreckend, das Spiel selbst ist aber gut und steht definitiv auf meiner Wunschliste.

GamesCom 2014 - Dead Island 2 - Quelle: Deepsilver

GamesCom 2014 – Dead Island 2 – Quelle: Deepsilver

Auch bei DeepSilver war ich heute und habe mir eine Vorführung von “Dead Island 2” (2015) angeschaut. Dieses mal spielt man in Kalifornien, man hat also wunderbaren Sonnenschein und massenhaft Zombies. Diese gilt es natürlich möglichst abzuschlachten, denn dafür ist man schließlich extra nach Kalifornien gekommen. Zur Verfügung stehen dem Spieler dafür vier verschiedene Charaktere von denen bisher nur der Berserker und der Speeder bekannt sind. Der Bersi haut natürlich einfach kräftig drauf, der Speeder hingegen ist schneller und mag flinke Klingenwaffen. Das Spiel selbst ist ganz im Trend eine Openworld und die Entwickler haben versprochen das man auch Tourismus Attraktionen besuchen können wird. Auch NPCs haben eine größere Rolle im Spiel bekommen, so steht dem NPC Max auch eine sehr sympatische wenn auch ängstliche Katze zur Seite. Um diese  Katze so realistisch wie möglich zu gestalten, haben die Entwickler sogar die Bewegungen und Emotionen einer echten Katze mittels Motion Capture digitalisiert. Das ist bisher einzigartig und darauf war man in der Präsentation auch stolz und zeigte ein Foto davon. Alles in allem ist Dead Island wie schon sein Vorgänger ein wunderbares Haudrauf und Splatter Spiel aus der Egoperspektive. Fans des ersten Teils werden den Nachfolger lieben.

GamesCom 2014 - The Witcher 3 - Quelle: CD Projekt Red

GamesCom 2014 – The Witcher 3 – Quelle: CD Projekt Red

Als letzte große Vorstellung stand auf meiner Liste heute “The Witcher 3: Wild Hunt“, welches am 24. Februar 2015 erscheinen soll. Die Entwickler haben sich sehr viel Zeit gelassen und sehr viel Liebe in ihre Openworld gesteckt. Diese, das konnte man in der Präsentation sehr deutlich sehen, ist wirklich gewaltig und man wird Stunden damit verbringen können sich einfach nur umzusehen oder einfach geradeaus zu reiten. Ja richtig gelesen, Geralt wird dieses mal reiten können und auch eine Schnellreise Funktion wird ihm zur Seite gestellt mit der er einmal entdeckte Orte erneut aufsuchen kann. Ansonsten wäre die Welt einfach zu gewaltig und wie in der Vorstellung immer wieder angesprochen und auch deutlich sichtbar, sehr detailliert. Die Leveldesigner haben alles einzeln und manuell gesetzt, das hat zwar viel Zeit gekostet, aber auch zu einer einzigartigen detaillierten Welt geführt. Da ich gerade über neues spreche, Geralt wird auch eine neue Waffe in Form einer Armbrust bekommen. Diese leistet wirklich gute Dienste, wenn es um fliegende Gegner geht. Mit der Armbrust kann man solche Gegner entweder direkt vom Himmel holen, oder zumindest verletzen und dann der Blutspur folgen, welche sich mit den Hexer-Fähigkeiten leicht aufspüren lässt. Natürlich gibt es neben der Hauptquest in einer derart großen Welt auch massenhaft anderweitige Abwechslung. Die Entwickler versprechen über 100 Stunden Spielspaß und das glaube ich ihnen nach der Vorstellung gerne. Sicher ist, die Fans werden das Spiel lieben und bestimmt bin ich nicht der einzige, der es bereits vorbestellt hat. Fakt ist auch, das ich die Leute von CD Projekt Red auf der GamesCom vermissen werde. Sie sind durch die Bank sympatisch und bei jeder Präsentation gibt es durch Situationskomik viel Gelächter. Die Leute da lieben ihren Job scheinbar wirklich.

GamesCom 2014 - Cosplayer treffen sich vor dem Nordeingang

GamesCom 2014 – Cosplayer treffen sich vor dem Nordeingang

Die GamesCom endet für mich nach drei anstrengenden Tagen, für alle anderen werden Samstag und Sonntag noch sehr anstrengende und volle Tage werden. Am Ende werden über 335.000 Besucher die Messe besucht haben und sich viele Spiele angesehen haben. Interessant finde ich, das viele tot gesagte Genres plötzlich wieder groß werden und massenhaft bedient werden. Mal schauen ob 2015 wieder Adventures zu sehen sind? Der Veranstalter und seine Security haben die Besucherströme in diesem Jahr besser und vor allem früher gelenkt als im letzten Jahr und so kann man von einer sehr gelungenen Messe sprechen. Der Termin für 2015 steht natürlich bereits fest und so werden Zocker, Presse und Entwickler sich vom 05. bis 09. August 2015 wieder in Köln treffen und ihr gemeinsames Hobby leben. Manche etwas mehr als andere, denn auch die Cosplay Szene rund um die GamesCom wird von Jahr zu Jahr größer und einzigartiger. Das Foto hier entstand am Nordeingang wo sich die Cosplayer seit Jahren treffen. Ich freue mich in jedem Fall bereits auf 2015 und werde sicherlich wieder vor Ort sein und im Anschluss berichten.

 

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20th Aug2014

GamesCom 2014 – Teil 2

by Carney

Der Donnerstag war der erste Tag, an de auch ganz normale Besucher auf die Messe durften. Damit war klar, dass die Schlangen deutlich länger werden würden. Natürlich war das zu erwarten und so hatte ich heute vor allem Termine und nur eine Stunde zwischen 9 und 10 Uhr Zeit ein wenig über die Messe zu laufen. Diese Stunde dürfen Fachbesucher und Presse an allen Tagen früher in die Hallen und haben so nochmal die Chance ohne lange Schlange dran zu kommen. In dieser Stunde bin ich dann auch wirklich in Halle 9 gegangen und habe mir zwei direkt benachbarte Spiele angesehen. Über das erste werde ich allerdings erst morgen berichten, da dieses in der Pressevorstellung deutlich besser zur Geltung kam, leider.

GamesCom 2014 - Alien Isolation - Quelle: http://alienisolation.com/

GamesCom 2014 – Alien Isolation – Quelle: http://alienisolation.com/

In dieser einen Stunde war ich aber auch bei “Alien Isolation“, welches am 07. Oktober 2014 erscheinen soll. Für alle Freunde von Egoshootern, Alien und Horror wird dieses Spiel ein gefundenes Fressen werden. Die Stimmung ist ganz wie in den Filmen, düster, dunkel und spannungsgeladen. In der Demo sollte man sich einen Weg in Sicherheit suchen und dabei durch ein Raumschiff fliehen. Auf dem Weg fanden sich allerlei nützliche Dinge wie beispielsweise ein Flammenwerfer. Dieser funktioniert auch so lange gut gegen die Aliens, bis er dummerweise leer ist. Danach ist er nur noch für hübsche Funkeneffekte zu gebrauchen. Leider geben sich die Aliens allerdings davon völlig unbeeindruckt und so war das Spiel für mich meist recht schnell zu ende. Ich bin wirklich nicht mehr der Shooter Spezialist und so habe ich nicht mehr als zwei Aliens zu Gesicht bekommen, bevor es mich erwischt hat. Dennoch sehr zu empfehlen und ich empfehle dringend dieses Spiel in einem dunklen Zimmer zu zocken, denn dann wirkt es noch besser.

GamesCom 2014 - Far Cry 4 - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Far Cry 4 – Quelle: Ubisoft

Im Anschluss bin ich zu Ubisoft gegangen, da ich hier eine hübsche Liste von nicht weniger als fünf Spielen vor mir hatte. Die Termine waren wunderbar aufeinander abgestimmt und so hatte ich zwischen den Vorführungen praktisch keine Zeit für einen Kaffee oder ähnliches. Angefangen habe ich dort mit “Far Cry 4” (18. November 2014). Hier hatte ich zum Glück nur eine Beobachterrolle, denn so konnte ich einem Kollegen schön zu sehen, musste mich allerdings nicht selbst blamieren. Far Cry 4 ist natürlich auch wieder ein Shooter und steht damit nicht bei meinen Lieblingen. Dennoch muss man den Machern neidlos zugestehen, das sie hier ganze Arbeit geleistet haben. Sehr praktisch ist die Möglichkeit ein Stück rohes Fleisch zu werfen und damit entweder wilde Tiere anzulocken, oder diese etwas zu lenken. Sprich man bekommt die Gegner so wunderbar beschäftigt oder gar erledigt. Ebenso rennt ein wildes Tier lieber dem Stück Fleisch nach, als weiter die eigene Figur anzugreifen. Das allerdings muss erstmal in Fleisch und Blut übergehen, da abschießen meist schwer ist und für Aufmerksamkeit sorgt. Gespielt wurde bei der Demo sowohl eine Mission im Himalaya in der es galt einen Befehlshaber auszuschalten (allerdings bitte im Nahkampf und nicht z.B. mit einer Granate). Anschließend musste man für seinen Auftraggeber noch ein Foto machen und dann per Gleitschirm entkommen. Im Anschluss ging es in die Shangri-La zu einer zweiten Mission. Hier hatte man einen Tiger auf seiner Seite, der einen Teil der Arbeit erledigen konnte. Damit waren es zwei vollkommen verschiedene Missionen, die allerdings auch gut zeigen konnten wie vielseitig Far Cry 4 werden wird.

GamesCom 2014 - Assassin's Creed Unity - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Assassin’s Creed Unity – Quelle: Ubisoft

Als zweites stand “Assassin’s Creed Unity” auf dem Plan, ein Spiel das lange angekündigt war, bereits mehrfach bei anderen Gelegenheiten vorgeführt wurde und vor allem von Fans sehnsüchtig erwartet wird. Damit sind die Erwartungen natürlich recht groß. Nun, was gibt es also neues in diesem Teil, der in Paris zu Zeiten der französischen Revolution spielt? Hier sei erwähnt, das es nun einen Koop Modus gibt. So kann man bei jeder Mission wählen, ob man diese alleine bewältigen möchte, oder aber mit bis zu drei weiteren Spielern gemeinsam. Auch hat man die Wahl ob man hier nur Freunde, oder auch Fremde Spieler zulassen möchte. Apropos Missionen, auch diese haben sich etwas geändert. In Paris wird bei Missionen nun nur noch das Endziel (z.B. töte Person X) vorgegeben. Der Weg ist unklar und es gibt immer mehr als einen. In der Demo wurde eine Mission gezeigt die das Eindringen in eine Kathedrale vorsieht um dort einen Priester zu töten. Ging man durch die Menschenmenge vor der Kathedrale erkannte man plötzlich den Handlanger des Priesters und eine kleine Sidequest war verfügbar. Wir folgten also dem Handlanger um eine Möglichkeit zu finden diesen aus dem Verkehr zu ziehen und durch ein Seitenfenster in die Kathedrale zu gelangen. Natürlich hätten wir auch einfach versuchen können durch das streng bewachte Haupttor zu kommen um den Priester mit viel Lärm zu erledigen, aber das wäre ja so gar nicht passend für einen Assassinen, oder? Ebenfalls neu dazu gekommen sind Skills die es ermöglichen den Charakter individueller an die eigene Spielweise anzupassen. Soll er besser im schleichen sein, oder doch lieber mit den Pistolen? Auch die Kleidung kann nun einzelne Skills verbessern, so das diese sich vielleicht auf eine Mission positiv auswirken könnte. Tja und zu guter letzt wurde die Bewegungsfreiheit in der Welt deutlich erhöht. Man kann sich nun praktisch auf allen Ebenen frei bewegen und jeder noch so kleine Vorsprung oder Verzierung an Gebäuden kann aktiv genutzt werden. Alles in allem eine sehr gute Fortsetzung die man kaum noch erwarten kann und da liegt dann wohl auch das größte Problem: Warum ist noch nicht der 28. Oktober 2014?

GamesCom 2014 - Heroes VII - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Heroes VII – Quelle: Ubisoft

Für Abwechslung sorgte nun “Might & Magic Heroes VII” (2015), ein typisches Helden Rollenspiel. Man wird hier wie immer seinen Helden skillen und mit ihm Runden basierte Kämpfe führen können. In der Vorführung waren diese Kämpfe sehr kurz, da die Entwickler es sich mit “One Hit, One Dead” sehr einfach gemacht haben. Allerdings hätte die Präsentation ansonsten statt 30 Minuten locker mehrere Stunden dauern können. Stellt Euch also ruhig auf Kämpfe ein, die 10 Minuten und länger dauern. Für die neue Version haben sich die Entwickler viele Anregungen der Community zu Herzen genommen und werden das auch noch weiter tun. Im finalen Spiel soll es beispielsweise fünf Rassen geben, drei davon sind bereits mehr oder minder fertig, über die vierte stimmt die Community gerade ab. Die Sylvan treten hier gegen die Fortress an. Die einen ähneln den Elfen, die anderen eher den Zwergen und bei diesen beiden Rassen dürfte die Schlacht der Entscheidung in der Community entsprechend umkämpft sein. Die Entwickler sprechen sich für die zwergischen Fortress aus, da diese leichter umzusetzen wären, allerdings liegen die Sylvan wohl derzeit vorne. Egal wie die Entscheidung ausgeht, sie liegt in der Community und macht den Entwicklern das Leben schwer, denn sie wissen noch nicht was kommt. Sicher ist allerdings, dass das Spiel sich selbst treu bleibt und damit für Fans ein guter nächster Teil werden wird. Erscheinen soll es 2015, genauer möchten sich die Entwickler nicht festlegen.

GamesCom 2014 - Assassin's Creed Rogue - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Assassin’s Creed Rogue – Quelle: Ubisoft

Nochmal Assassin’s Creed, dieses mal allerdings “Assassin’s Creed Rogue” stand nun auf meiner Liste. Dieses Spiel soll im Gegensatz zu Unity gezielt noch für die älteren Konsolen wie die PS3 kommen. Sehr ungewöhnlich ist hier der Weg unseres Helden Shay Patrick. Nachdem eine Mission tragisch fehlgeschlagen ist, wendet dieser sich von seinem Orden ab. Von diesen ausgestoßen zieht er auf einen Feldzug gegen seine einstigen Brüder und wird der gefürchtetste Assassinen-Jäger. Kein Wunder das die Templer ihn mit offenen Armen empfangen und so findet er sich schon bald auf dieser Seite wieder und kämpft Seite an Seite mit den Templern. Genau diese Wendung der Ereignisse könnte es manchen Fan schwer machen Rogue zu spielen. Ich selbst stehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber, denn auf der einen Seite will ich mich weigern für die Templer zu arbeiten, auf der anderen Seite reizt es auch und das Spiel sah verdammt gut aus. Alle Aufträge lassen sich nun so durchführen wie man selbst möchte, man ist schließlich nicht mehr an den Kodex gebunden. Man kann also still und heimlich vorgehen und all seine Assassinen Fähigkeiten nach wie vor einsetzen, oder man lässt es einfach so richtig Krachen und sorgt für Aufsehen. Beides ist möglich und jede Mission lässt sich auf verschiedene Art und Weise zu meistern. Entscheidet selbst, ob ihr auf die Seite der Templer wechselt oder nicht, meine eigene Entscheidung steht noch nicht fest.

GamesCom 2014 - The Devision - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – The Devision – Quelle: Ubisoft

Als letztes endlich stand “Tom Clancy’s – The Devision” (2015) auf meiner Liste bei Ubisoft. Endlich, da mich dieses Spiel sofort fasziniert hat, so scheint es doch eine tolle Mischung aus “Watch Dogs” und “Mass Effect” zu werden. Ok ich gebe zu, diese Spiele lassen sich schwer vergleichen, aber ich mag sie beide und von beiden sind Teile in The Devision vorhanden. Ich fand mich also in der Vorführung wieder und hier sah ich sowohl einen großen, als auch einen kleineren TV. Der kleinere war an ein Tablet gekoppelt, denn damit lässt sich als Unterstützung für die eigenen Leute eine Flugdrohne steuern. Diese kann zum einen Aufklären und Gegner für uns markieren, als auch aktiv eingreifen. Dafür kann sie beispielsweise Tränengas abfeuern und damit Gegner aus der Deckung treiben. Auf dem großen TV sahen wir die Sicht von einem der beiden Spieler, denn The Devision ist ein Koop Spiel. Die Story ist schnell erzählt, wiedermal ist ein Virus ausgebrochen und wieder einmal müssen wir dagegen vorgehen. The Devision ist eine geheime Einheit unabhängiger Agenten die unter uns lebt. Sie schreiten selbstständig zur Tat um die Gesellschaft vor dem endgültigen Absturz zu verhindern. So gilt es die Gegend in einer riesigen OpenWorld sicherer zu machen und Kommandozentralen zu errichten. In jedem Gebiet herrscht ein anderer Infektionslevel und man kann diesen nur betreten, wenn die eigene Gasmaske darüber liegt. Ansonsten könnte es zu ungewünschten Nebenwirkungen kommen. Die Präsentation hat jedenfalls viel Spaß gemacht und zumindest bei mir auch schon die Vorfreude auf das Spiel geweckt. Auch muss ich sagen, das Ubisoft hier den richtigen Weg der Vorführung gegangen ist, ansonsten hätte das Zusammenspiel mit gleich drei Spielen nie und nimmer so gut geklappt.

In Halle 8 bin ich etwas später noch auf “Orcs must Die: Unchained” gestoßen. Bei dem Spiel muss ich ehrlich sagen, das ich nicht sicher bin was ich davon halten soll. Die Demo war in einem Dungeon in dem meine Armee gegen die von Orcs angelaufen ist. Mein Held konnte meine kleinen Kämpfer unterstützen und auch einiges an Schaden austeilen. Die Angriffe von beiden Seiten erfolgten jeweils in Wellen und je weiter man im Dungeon vorgedrungen ist, desto mehr Fallen und auch stärkere Gegner gab es. Was ich hier sehen konnte, hat mich jedenfalls leider nicht überzeugen können. Nettes Konzept für ein Handy Spiel zwischendurch, aber nichts für den PC. Aber vielleicht hat sich mir das Konzept oder gesamte Spiel auch einfach nicht ganz erschlossen …

GamesCom 2014 - Juju - Quelle: Flying Wild Hog

GamesCom 2014 – Juju – Quelle: Flying Wild Hog

Als letztes möchte ich heute über “Juju” berichten, was wieder ein richtig lustiges Jump-and-Run war. Gemütlich in wahre Zocker-Luft-Sessel gekuschelt saß ich vor einer PS3 und konnte einige Level und auch einen Endboss antesten. Die Level haben durchaus unterschiedliche Schwierigkeiten und die Bosse auch ihre Tricks und Tücken. Gespielt wird die lila farbige Figur Juju, ihr zur Seite seht noch ein kleiner Sidekick mit dem Namen Peyo. Die Level sind primär niedlich gehalten, können aber dennoch ganz schön schwer sein. Die Art und Weise erinnert ein wenig an das letzte Donkey Kong für die Wii, aber auch das hat mir schon reichlich Spaß gemacht. Wer also mal wieder Bock auf ein nettes Jump-and-Run hat, das auch zu zweit gezockt werden kann und bestimmt für einige Sofa-Schlägereien in der Form “Du hast mich gekillt” sorgen wird, dem sei Juju ans Herz gelegt. Das Spiel wird übrigens rein als Download erscheinen und sollte damit auch den Geldbeutel nicht all zu sehr angreifen. Leider leider hatte ich noch einen Termin, so musste ich schon nach 30 Minuten wieder aufhören und gehen. Ohne die Termin Erinnerung hätte ich hier wirklich die Zeit übersehen.

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18th Aug2014

GamesCom 2014 – Teil 1

by Carney

Am Mittwoch eröffnete die GamesCom 2014 ihre Pforten für Fachbesucher und Presse. An diesem Tag hatte ich noch nicht allzu viele Termine, da ich den Tag auch zum Umsehen nutzen wollte. Mittwoch ist gerade in der Ferienzeit der einzige Tag ohne großes Gedränge und mit Wartezeiten um eine Stunde. An den anderen Tagen vervielfacht sich diese Wartezeit gerne…

GamesCom 2014 - EA Pressekonferenz

GamesCom 2014 – EA Pressekonferenz

Angefangen habe ich den Tag mit der EA Pressekonferenz in Halle 6. Dort wurden sowohl der anwesenden Presse, als auch per LIVE Stream die neusten Titel von EA vorgeführt. Die Liste umfasst altbekannte Titel, allerdings auch ein paar Überraschungen. Natürlich wurde für Fifa der entsprechende Nachfolger “Fifa 15” angekündigt und es wurde auch kurz auf den Free-to-Play Ableger “Fifa World” eingegangen. Beeindruckend war auch die Vorstellung von “NHL 15“, einem Titel bei dem sich wirklich viel getan hat. Ebenso wurde “Battlefield Hardline” gezeigt, welches vom üblichen Schlachtfeld abweicht und den Spielern Aufträge zu erledigen gibt. Das Geballer steht nicht mehr an oberster und einziger Stelle um im Spiel voran zu kommen. Bereits auf der GamesCom habe ich von eingefleischten Fans genau deswegen Kritik gehört. Auf diese Spiele möchte ich hier nicht näher eingehen, da über diese bereits von zahlreichen Kollegen sehr detailliert berichtet wird.

GamesCom 2014 - Die SIMs 4 - Quelle: EA

GamesCom 2014 – Die SIMs 4 – Quelle: EA

Näher eingehen möchte ich als erstes auf SIMs 4 (erscheint am 4. September 2014). Hier hat sich sehr vieles getan seit Teil 3 und die Sims haben nun eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit bekommen. Bei der Erstellung seines Sims, welche ich selbst getestet habe, kann man einiges an Zeit investieren. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt bei Körperbau und Kleidung, aber auch die Auswahl der Persönlichkeit und des persönlichen Zieles will gut überlegt sein. Das Spiel verspricht erneut sehr kurzweilig zu werden und für viel Abwechslung und Überraschungen zu sorgen. Bei der Präsentation wurde auch ein kurzer Blick auf eine sehr seltene Pflanze gewährt, welche ein Botaniker züchten kann. Ich wünsche schon jetzt viel Spaß mit den ersten Kuhpflanzen.

 

GamesCom 2014 - DragonAge: Inquisition - Quelle: EA

GamesCom 2014 – DragonAge: Inquisition – Quelle: EA

Dragon Age: Inquisition (erscheint am 20. November 2014 / Bilder werden noch nachgereicht) war für mich eine angenehme Abwechslung bei der Präsentation. Rund um Dragon Age war es etwas ruhiger aber mit Inqusition meldet sich Bioware lautstark zurück. Im Besucherbereich gab es hier “nur” eine Vorführung, aber ich hatte etwas später noch die Gelegenheit das Spiel anzuspielen. Wie jedes Rollenspiel hat es einen umfangreichen Skillbaum und zahlreiche Möglichkeiten seinen Charakter zu gestalten. In zwei Merkmalen hebt sich das Spiel jedoch deutlich von der Masse ab. Zum einen kann man jederzeit von einem Charakter seiner Gruppe zu einem anderen Wechseln und so aus der Rolle des Magiers direkt in die des Kriegers oder Schurken schlüpfen. Das verspricht eine abwechslungsreiche Spielweise. In der Demo musste ich ab und an gezielt den Charakter wechseln, da manche Quests nur von einem bestimmten Typ (z.B. Magier) angenommen werden konnten. Das zweite Merkmal ist die taktische Ansicht, welche man jederzeit aufrufen kann. Die Ansicht wechselt dann in die Vogelperspektive und das Spiel pausiert praktisch. Hier kann man nun jedem Mitglied seiner Gruppe Befehle erteilen. So kann sich beispielsweise der Krieger gemeinsam mit dem Magier weiterhin um einen starken Gegner kümmern. Der Schurke bekommt jedoch den Befehl sich heimlich an ein paar Bogenschützen heranzuschleichen und diese zu erledigen. Wechselt man nun wieder zurück, werden diese Befehle umgehend ausgeführt, man behält aber natürlich weiterhin die Kontrolle über den derzeit aktiven Charakter.

Shadow Realms (Erscheinungsdatum steht noch nicht fest / Bilder werden noch nachgereicht) war eine große Überraschung und klingt sehr vielversprechend. Die Entwickler selbst sind Rollenspieler, welche noch das klassische Pen&Paper kennen und lieben. Diesem wollen sie in ihrem Spiel eine besondere Bedeutung zukommen lassen. Natürlich hat man einen sehr großen Skillbaum, zahlreiche Möglichkeiten seinen Charakter zu gestalten und zu entwickeln, aber sobald man eine Quest angenommen hat und einen Dungeon betritt, ändert sich diese wohlbekannte Spielweise. Hier werden Gruppen aus beispielsweise vier Helden gemeinsam einen Dungeon betreten. Ein Spieler bekommt das Angebot den sogenannten Shadow zu übernehmen. Dieser hat dann die Wahl welche Monster in dem Dungeon sein sollen. Zudem betritt er gemeinsam mit den Helden, aber unsichtbar für diese den Dungeon und kann sich dort frei bewegen. Er hat nun die Möglichkeit Fallen zu platzieren oder bereits vorhandene zu aktivieren. Auch kann er in den Körper eines Monsters schlüpfen und dieses vollständig kontrollieren. So hat er zahlreiche Möglichkeiten den armen Helden das Leben schwer zu machen und diese zu schikanieren. Ich habe das Spiel sowohl in der Rolle eines Helden, als auch aus Sicht des Shadows kennen gelernt. Letzten habe ich allerdings nicht selbst spielen können. In beiden Fällen macht das Spiel großen Spaß und ich kann es kaum erwarten bis es dann auf den Markt kommt. Auf der GamesCom war eine frühe Pre Alpha zu sehen.

GamesCom 2014 - LoL Baron Nashor

LoL Baron Nashor

In Halle 8 bin ich schließlich auf “League of Legends” gestoßen, genauer genommen auf Baron Nashor welcher ebenfalls zu Besuch war. In diesem Jahr hat LoL deutlich mehr Platz eingenommen als noch 2013. Die Turniere und Matches wurden in diesem Jahr hinter einer Stoffabtrennung auf einer riesigen Bühne ausgetragen. Die Zuschauer fanden Platz auf einer ebenso großen Tribüne, welche ESL mal eben im Schatten stehen ließ. Riot Games bot seinen Fan jedenfalls deutlich mehr Platz und Sitzgelegenheiten. 2500 Fans fanden hier ohne größere Probleme Platz und konnten so zuschauen wie LoL gezockt wurde. Außerdem gab es hier eine kleine COS-Play Village und zahlreiche Fotomöglichkeiten. Man merkt deutlich, das sich Riot um seine Kunden kümmert.

 

GamesCom 2014 - LoL Bühne

GamesCom 2014 – LoL Bühne

 

 

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Elder Scrolls Online habe ich mir ebenfalls angesehen. Auf der GCom wurde ein bisher unveröffentlichter Inhalt gezeigt. Bisher ist auch noch nicht sicher ob dieser jemals im Spiel vorhanden sein wird. Wir Spieler standen uns jedenfalls in einer Arena und durften mit Elder Scrolls Online Charakteren ein wenig PVP spielen. Genauer gesagt spielten wir 3-gegen-3-gegen-3 Capture the Flag, was zwar lustig war, in meinen Augen jedoch nicht so recht zu einem RPG passen wollte. Die Anzahl der Charaktere ergab sich schlicht und ergreifend aus je 3 Charakteren aus den drei Fraktionen. Bekommen habe ich dort zwei mal das exklusive Haustier “Borsten Schweinchen”, welches ich selbst nicht so ganz brauchen kann. Daher verschenke ich das gerne an zwei ESO Spieler, die selbst nicht auf der GCom waren. Einfach unter gcom@steve-review.de anschreiben und begründen warum man es bekommen sollte.

Destiny wurde in zwei Teilen vorgeführt. Als erstes wurde ein Video gezeigt. Leider jedoch war die Leinwand sehr niedrig, so das man spätestens ab der 3. Sitzreihe nur noch die obere Hälfte gesehen hat. Danach ging es einen Raum weiter, wo ich das Spiel anspielen konnte. Alles in allem ein sehr gelungener Ego-Shooter, allerdings ist das nun mal wirklich nicht mehr mein Lieblings Genre. Freunden dieses Genres kann ich das Spiel allerdings wirklich empfehlen.

 

Das war also mein Mittwoch und der erste von drei anstrengenden GamesCom Tagen. Über die weiteren Tage werde ich in Teil 2 und Teil 3 berichten.

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