12th Mai2015

Angezockt: Echo of Soul

by Carney

Echo-of-Soul-logo-620x350Seit 03. Mai zocke ich ein wenig EOS in der Closed Beta. Zudem habe ich gestern angefangen ein wenig mit Twitch herum zu spielen, so das ihr mir dabei u.U. bald live zu schauen könnt. Noch sind die Streams allerdings ohne Gelaber (Mikro noch aus) und auch mich seht ihr nicht, da ich bis lang keine Webcam angeschlossen habe.

 

Kommen wir zu EOS und was man sich darunter vorstellen darf. EOS ist ein sog. MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Play Game), sprich man spielt einen Charakter, benötigt dafür logischerweise Online Zugang und hat mit massenhaft anderen Mitspielern zu tun. Bei EOS allerdings ist das Spiel sehr auf Solo ausgelegt, so gibt es den ersten Gruppen-Dungeon erst mit Level 35. Davor sind es Solo Dungeons, die man in einer Gruppe nicht betreten kann. Auch die meisten Quests sind darauf ausgelegt alleine gemacht zu werden. Das geht sogar so weit, das zwar Monster kills für alle in der Gruppe gezählt werden, aber sammeln oder z.B. dss verbrennen der Monsterleiche nicht. Hier kann es dann auch schon mal passieren, das eine Quest in einen Bug läuft und man sie abbrechen und alleine erneut machen muss. Sorry, aber dieses Konzept überzeugt mich nicht so ganz von dem MMO Genre.

Geläuterte Seelen können in EOS für verschiedene Skills genutzt werden.

Geläuterte Seelen können in EOS für verschiedene Skills genutzt werden.

Kommen wir aber zu den Neuerungen von EOS, denn natürlich bringt EOS auch etwas neues mit. Im Gegensatz zu Tera wird aber nicht gleich der gesamte Kampf “neu erfunden”, sondern man hält sich eher an alt bewährtes. Hinzu kommt, das man bei jedem Kill eine unreine Monsterseele aufsammelt. Diese können dann geläutert werden und danach für Sonderskills oder auch in den Berufen genutzt werden. Das ist durchaus neu und bringt teilweise sehr nette Zusatzeffekte mit sich.

Was für uns Europäer ebenfalls neu ist, ist die feste Bindung an das Geschlecht des Charakters bei der Klassenwahl. Krieger und Schurken können ausschließlich männlich sein. Waldläuferinnen, Magierinnen und Hüterinnen ausschließlich weiblich. Das ist hier sehr ungewohnt und führt bei manchen auch dazu, das sie nicht ihre gewohnten Charaktere erstellen können, da dies schlicht unmöglich ist. Mit einem der nächsten Updates kommt auf der männlichen Seite noch der “Warlock” dazu, so das es immerhin einen Fernkämpfer auf der Seite geben wird.

Der Einstieg ins Spiel ist schnell und teilweise etwas hart. So beginnt man zwar mit einem Tutorial in dem man vieles erklärt bekommt, allerdings kann man zu Beginn dennoch etwas überfordert sein, da sich die Erklärungen an Erfahrene Spieler richten. Bei den meisten Level Aufstiegen und auch bei vielen Quests bekommt man neue Ausrüstung oder andere Goodies. Die Ausrüstung kann ebenfalls mit Edelsteinen oder Runen verbessert werden, so das sich eine ziemliche Fülle an Möglichkeiten ergibt. Mit Level 10 muss man sich zudem entscheiden welchen Weg man gehen möchte. Nehmen wir als Beispiel die Waldläuferin, diese kann sich mit Level 10 zu einer Schützin oder Bardin spezialisieren. Je nach Weg bekommt man andere Fähigkeiten. Soweit so gut.

Nicht so gut finde ich, das mein Spielspaß bereits nach einer Woche (und ich habe vor allem Abends gespielt) wieder stark nachgelassen hat. Alle Quests lassen sich in drei Kategorien einteilen. a) Töte die Monster, b) Töte die Monster und stelle etwas mit ihrer Leiche an, c) sammle etwas auf. Das wiederholt sich schön säuberlich von Level 1 bis zum bitteren Schluss und bietet so leider sehr wenig Abwechslung. Erschwerend hinzu kommt, dass das Spiel sehr stark auf Einzelspieler ausgelegt ist, man sich in einer Gruppe also teilweise eher behindert statt sich zu helfen. Auch das stört meinen Spielfluss enorm, da ich nun mal gerne in Gruppen unterwegs bin. Natürlich gibt es auch ein Gildensystem, das allerdings scheint primär auf PvP ausgelegt zu sein.

PvP wird in EOS ebenfalls geboten. Bisher habe ich zwei verschiedene Schlachtfelder kennen gelernt. Bei einem muss man Türme erobern, bei dem anderen Kristalle sammeln. Es treten zwei Gruppen zu je 15 Leuten gegeneinander an und wer seine Punkte als erstes voll hat gewinnt. Die Belohnungen unterscheiden sich je nachdem ob man in der Gewinner oder Verlierer Gruppe war.

Prinzipiell sind diese Schlachtfelder auf Taktik ausgelegt, das allerdings verstehen leider die wenigsten Spieler. Bei den Türmen beispielsweise reicht es 3 von 5 zu erobern und dann zu halten. Wenn man nun noch ab und an den letzten Schlag bei dem Boss Monster bekommt, das ab und an spawnt, hat die andere Gruppe gar keine Chance auf den Sieg. Leider allerdings laufen meistens alle wie aufgescheuchte Hühner hin und her und versuchen reihum alle Türme einzunehmen. Da gewinnt dann die Gruppe die zumindest ein klein wenig besser aufeinander eingestimmt ist und damit schneller ist.

Das Spiel ist Free2Play und daher gibt es natürlich einen Itemshop. In der Closed Beta funktioniert dieser allerdings noch nicht, so das ich darüber nicht wirklich berichten kann. Die Macher versichern allerdings, das es kein “Pay2Win” werden soll, sondern die Kaufgegenstände primär der Bequemlichkeit (Sammel-Pets) oder der Optik (Coole Mode) dienen sollen. Bislang gab es davon nur zu sehen durch Items, welche die Laufzeit der Pets verlängern und eben Mode oder Reittieren die man aus Wunderlampen bekommen hat. Achja, die Wunderlampen können Itemshop Gegenstände enthalten und die Gegenstände können Ingame im Auktionshaus verkauft und gekauft werden. Es soll also scheinbar wirklich jedem selbst überlassen werden, ob er zu “echtem” Geld greift, oder nicht. Hier zumindest sehe ich einen Lichtblick, da ja leider viele Free2Play Spiele in Wirklichkeit “Pay2Win” Spiele sind.

 

Epische PvP Rüstung (Level 100) für Hüter und Magier.

Epische PvP Rüstung (Level 100) für Hüter und Magier.

Fazit…

Prinzipiell ist EOS ein Spiel mit Potenzial. In der aktuellen Version geht der Spielspaß allerdings (zumindest bei mir) schnell wieder verloren. Da es sich ständig wiederholt, wird dieser einfach nicht wirklich gefördert. Man darf auf das Ende der Closed Beta gespannt sein und was die ersten Updates bringen. Immerhin läuft das Spiel in seinem Heimatland Korea schon seit über zwei Jahren recht erfolgreich. Ich jedenfalls werde mit der nächsten Spielelieferung eine Pause einlegen und bis nach dem Update warten.

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22nd Aug2014

GamesCom 2014 – Teil 3

by Carney

Freitag war mein letzter Tag auf der GamesCom 2014, da es mir am Wochenende einfach zu voll ist. Auch war heute die letzte Chance für Pressetermine, da die Business Area nur noch heute geöffnet war. So hatte ich heute auch wieder ein paar Termine und ich habe auch so noch versucht einiges zu schaffen. Beispielsweise habe ich zwar bereits in Teil 1 ausführlich über EA Titel berichtet, einige Informationen habe ich allerdings erst am Freitag sammeln können, da ich vorher keinen Termin im EA Pressebereich hatte. Das läuft 2015 hoffentlich besser.

GamesCom 2014 - Hellraid - Quelle: http://hellraid.com/

GamesCom 2014 – Hellraid – Quelle: http://hellraid.com/

Bereits gestern war ich in der Vorstellung von “Hellraid“, welches von Techland entwickelt wird. Im Vorfeld war ich sehr gespannt, von der Vorführung dann allerdings doch sehr enttäuscht. Das Spiel hat einige gute Ansätze im Bereich Rollenspiel. Auch hier kann man seinen Charakter entwickeln, ist allerdings nicht auf steife Skillbäume festgelegt. Vielmehr hat man hier ein großes Netz, fängt in der Mitte an und von jedem Punkt zweigen einige weitere ab die man von dort aus wählen kann. Daraus ergeben sich weit verzweigte Skill Möglichkeiten die wohl von Spieler zu Spieler anders aussehen könnten. Auch die Möglichkeit seine Waffen zu verbessern ist gut durchdacht und das man diesen am Ende sogar eigene Namen geben kann ist sicherlich auch ein Anreiz. Mein Hauptproblem ist die reine Ego-Perspektive, da ich diese einfach nicht mag. Man kommt sich immer vor wie ein Typ der nur Oberarme hat und seine Waffen daher immer direkt vor dem Gesicht hält. Klingt komisch, aber wie sollte sich die Perspektive sonst erklären lassen? Aber gut, wer diese Perspektive mag und auf blutige Horror-Atmosphäre steht, für den ist das Spiel sicherlich geeignet.

Die Pause bis zu meinem nächsten Termin habe ich mit “Nosgoth“, welches aktuell in der Closed Beta ist, genutzt. Hier war die Schlange sehr kurz und man musste maximal 20 Minuten warten. Das war doch mal was! Das Spiel selbst hat dann sogar sehr viel Spaß gemacht. Kurz gesagt geht es um den alten Krieg zwischen Menschen und Vampiren. Damit sind auch schon die beiden Gruppen genannt die man spielen kann. Sehr erfrischend in der Demo war, das man erst eine Runde in der ersten und dann noch eine zweite Runde mit der anderen Fraktion gespielt hat. So konnte man beide kennen lernen und sich sein Urteil bilden. Die Gruppe der Vampire konnte dabei einiges an Fähigkeiten wie z.B. fliegen oder auch an Wänden hochklettern einsetzen. Die Menschen zogen dafür mit ausgereiften Waffen in den Kampf, so das beide Gruppen ihre Vorteile hatten und diese auch durchaus nutzen konnten. Im Kampf selbst kam ich mir wie in einem PVP Hack ‘n Slay vor, das allerdings aufgrund der Fähigkeiten und der Art und Weise wie gespielt wurde bzw. wie die Arena gestaltet war, sehr großen Spaß gemacht hat. Zur Beta habe ich mich jedenfalls mal angemeldet und hoffe auf weitere Schlachten.

GamesCom 2014 - Lords of the Fallen - Quelle: Kochmedia

GamesCom 2014 – Lords of the Fallen – Quelle: Kochmedia

Im Anschluss habe ich mir “Lords of the Fallen” angesehen und war sehr froh diesen Pressetermin wahrgenommen zu haben. In Halle 9 hatte ich das Spiel bereits ausprobiert. Dort stand man ohne jegliche Vorwarnung vor einem Endboss, hatte keinerlei Erklärung und kaum eine Chance. Das Spiel machte keinen Spaß und ich war schnell wieder weg vom Stand. Im Pressebereich jedoch habe ich meine Meinung nochmal überdacht. Dort habe ich das Spiel als ein Rollenspiel in Mittelalterlicher Umgebung kennen gelernt. Hier stand zudem ein Entwickler neben mir der mir zum einen den Skillbaum kurz erklärt hat und zum anderen im Kampf kleine Tipps gegeben hat. Woher sollte ich sonst, ohne das Spiel bis dahin selbst gespielt und das angeblich einstündige Tutorial durchgemacht zu haben wissen, das man erst eine Urne zerstören muss da sich das Monster ansonsten ständig selbst heilt. So waren die ersten Gegner nicht mehr das große Problem und ich stand vor einem anderen großen Boss. Dieser hatte ganz klar seine Tücken und auch die gut gemeinten Tipps vom Entwickler haben mir nicht wirklich geholfen. Ich habe meinen Helden einfach nicht selbst entwickelt und seine Skills an meine Spielweise angepasst. Dennoch muss ich nach der Pressevorführung zwei Dinge klar sagen. Die öffentliche Demo war abschreckend, das Spiel selbst ist aber gut und steht definitiv auf meiner Wunschliste.

GamesCom 2014 - Dead Island 2 - Quelle: Deepsilver

GamesCom 2014 – Dead Island 2 – Quelle: Deepsilver

Auch bei DeepSilver war ich heute und habe mir eine Vorführung von “Dead Island 2” (2015) angeschaut. Dieses mal spielt man in Kalifornien, man hat also wunderbaren Sonnenschein und massenhaft Zombies. Diese gilt es natürlich möglichst abzuschlachten, denn dafür ist man schließlich extra nach Kalifornien gekommen. Zur Verfügung stehen dem Spieler dafür vier verschiedene Charaktere von denen bisher nur der Berserker und der Speeder bekannt sind. Der Bersi haut natürlich einfach kräftig drauf, der Speeder hingegen ist schneller und mag flinke Klingenwaffen. Das Spiel selbst ist ganz im Trend eine Openworld und die Entwickler haben versprochen das man auch Tourismus Attraktionen besuchen können wird. Auch NPCs haben eine größere Rolle im Spiel bekommen, so steht dem NPC Max auch eine sehr sympatische wenn auch ängstliche Katze zur Seite. Um diese  Katze so realistisch wie möglich zu gestalten, haben die Entwickler sogar die Bewegungen und Emotionen einer echten Katze mittels Motion Capture digitalisiert. Das ist bisher einzigartig und darauf war man in der Präsentation auch stolz und zeigte ein Foto davon. Alles in allem ist Dead Island wie schon sein Vorgänger ein wunderbares Haudrauf und Splatter Spiel aus der Egoperspektive. Fans des ersten Teils werden den Nachfolger lieben.

GamesCom 2014 - The Witcher 3 - Quelle: CD Projekt Red

GamesCom 2014 – The Witcher 3 – Quelle: CD Projekt Red

Als letzte große Vorstellung stand auf meiner Liste heute “The Witcher 3: Wild Hunt“, welches am 24. Februar 2015 erscheinen soll. Die Entwickler haben sich sehr viel Zeit gelassen und sehr viel Liebe in ihre Openworld gesteckt. Diese, das konnte man in der Präsentation sehr deutlich sehen, ist wirklich gewaltig und man wird Stunden damit verbringen können sich einfach nur umzusehen oder einfach geradeaus zu reiten. Ja richtig gelesen, Geralt wird dieses mal reiten können und auch eine Schnellreise Funktion wird ihm zur Seite gestellt mit der er einmal entdeckte Orte erneut aufsuchen kann. Ansonsten wäre die Welt einfach zu gewaltig und wie in der Vorstellung immer wieder angesprochen und auch deutlich sichtbar, sehr detailliert. Die Leveldesigner haben alles einzeln und manuell gesetzt, das hat zwar viel Zeit gekostet, aber auch zu einer einzigartigen detaillierten Welt geführt. Da ich gerade über neues spreche, Geralt wird auch eine neue Waffe in Form einer Armbrust bekommen. Diese leistet wirklich gute Dienste, wenn es um fliegende Gegner geht. Mit der Armbrust kann man solche Gegner entweder direkt vom Himmel holen, oder zumindest verletzen und dann der Blutspur folgen, welche sich mit den Hexer-Fähigkeiten leicht aufspüren lässt. Natürlich gibt es neben der Hauptquest in einer derart großen Welt auch massenhaft anderweitige Abwechslung. Die Entwickler versprechen über 100 Stunden Spielspaß und das glaube ich ihnen nach der Vorstellung gerne. Sicher ist, die Fans werden das Spiel lieben und bestimmt bin ich nicht der einzige, der es bereits vorbestellt hat. Fakt ist auch, das ich die Leute von CD Projekt Red auf der GamesCom vermissen werde. Sie sind durch die Bank sympatisch und bei jeder Präsentation gibt es durch Situationskomik viel Gelächter. Die Leute da lieben ihren Job scheinbar wirklich.

GamesCom 2014 - Cosplayer treffen sich vor dem Nordeingang

GamesCom 2014 – Cosplayer treffen sich vor dem Nordeingang

Die GamesCom endet für mich nach drei anstrengenden Tagen, für alle anderen werden Samstag und Sonntag noch sehr anstrengende und volle Tage werden. Am Ende werden über 335.000 Besucher die Messe besucht haben und sich viele Spiele angesehen haben. Interessant finde ich, das viele tot gesagte Genres plötzlich wieder groß werden und massenhaft bedient werden. Mal schauen ob 2015 wieder Adventures zu sehen sind? Der Veranstalter und seine Security haben die Besucherströme in diesem Jahr besser und vor allem früher gelenkt als im letzten Jahr und so kann man von einer sehr gelungenen Messe sprechen. Der Termin für 2015 steht natürlich bereits fest und so werden Zocker, Presse und Entwickler sich vom 05. bis 09. August 2015 wieder in Köln treffen und ihr gemeinsames Hobby leben. Manche etwas mehr als andere, denn auch die Cosplay Szene rund um die GamesCom wird von Jahr zu Jahr größer und einzigartiger. Das Foto hier entstand am Nordeingang wo sich die Cosplayer seit Jahren treffen. Ich freue mich in jedem Fall bereits auf 2015 und werde sicherlich wieder vor Ort sein und im Anschluss berichten.

 

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20th Aug2014

GamesCom 2014 – Teil 2

by Carney

Der Donnerstag war der erste Tag, an de auch ganz normale Besucher auf die Messe durften. Damit war klar, dass die Schlangen deutlich länger werden würden. Natürlich war das zu erwarten und so hatte ich heute vor allem Termine und nur eine Stunde zwischen 9 und 10 Uhr Zeit ein wenig über die Messe zu laufen. Diese Stunde dürfen Fachbesucher und Presse an allen Tagen früher in die Hallen und haben so nochmal die Chance ohne lange Schlange dran zu kommen. In dieser Stunde bin ich dann auch wirklich in Halle 9 gegangen und habe mir zwei direkt benachbarte Spiele angesehen. Über das erste werde ich allerdings erst morgen berichten, da dieses in der Pressevorstellung deutlich besser zur Geltung kam, leider.

GamesCom 2014 - Alien Isolation - Quelle: http://alienisolation.com/

GamesCom 2014 – Alien Isolation – Quelle: http://alienisolation.com/

In dieser einen Stunde war ich aber auch bei “Alien Isolation“, welches am 07. Oktober 2014 erscheinen soll. Für alle Freunde von Egoshootern, Alien und Horror wird dieses Spiel ein gefundenes Fressen werden. Die Stimmung ist ganz wie in den Filmen, düster, dunkel und spannungsgeladen. In der Demo sollte man sich einen Weg in Sicherheit suchen und dabei durch ein Raumschiff fliehen. Auf dem Weg fanden sich allerlei nützliche Dinge wie beispielsweise ein Flammenwerfer. Dieser funktioniert auch so lange gut gegen die Aliens, bis er dummerweise leer ist. Danach ist er nur noch für hübsche Funkeneffekte zu gebrauchen. Leider geben sich die Aliens allerdings davon völlig unbeeindruckt und so war das Spiel für mich meist recht schnell zu ende. Ich bin wirklich nicht mehr der Shooter Spezialist und so habe ich nicht mehr als zwei Aliens zu Gesicht bekommen, bevor es mich erwischt hat. Dennoch sehr zu empfehlen und ich empfehle dringend dieses Spiel in einem dunklen Zimmer zu zocken, denn dann wirkt es noch besser.

GamesCom 2014 - Far Cry 4 - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Far Cry 4 – Quelle: Ubisoft

Im Anschluss bin ich zu Ubisoft gegangen, da ich hier eine hübsche Liste von nicht weniger als fünf Spielen vor mir hatte. Die Termine waren wunderbar aufeinander abgestimmt und so hatte ich zwischen den Vorführungen praktisch keine Zeit für einen Kaffee oder ähnliches. Angefangen habe ich dort mit “Far Cry 4” (18. November 2014). Hier hatte ich zum Glück nur eine Beobachterrolle, denn so konnte ich einem Kollegen schön zu sehen, musste mich allerdings nicht selbst blamieren. Far Cry 4 ist natürlich auch wieder ein Shooter und steht damit nicht bei meinen Lieblingen. Dennoch muss man den Machern neidlos zugestehen, das sie hier ganze Arbeit geleistet haben. Sehr praktisch ist die Möglichkeit ein Stück rohes Fleisch zu werfen und damit entweder wilde Tiere anzulocken, oder diese etwas zu lenken. Sprich man bekommt die Gegner so wunderbar beschäftigt oder gar erledigt. Ebenso rennt ein wildes Tier lieber dem Stück Fleisch nach, als weiter die eigene Figur anzugreifen. Das allerdings muss erstmal in Fleisch und Blut übergehen, da abschießen meist schwer ist und für Aufmerksamkeit sorgt. Gespielt wurde bei der Demo sowohl eine Mission im Himalaya in der es galt einen Befehlshaber auszuschalten (allerdings bitte im Nahkampf und nicht z.B. mit einer Granate). Anschließend musste man für seinen Auftraggeber noch ein Foto machen und dann per Gleitschirm entkommen. Im Anschluss ging es in die Shangri-La zu einer zweiten Mission. Hier hatte man einen Tiger auf seiner Seite, der einen Teil der Arbeit erledigen konnte. Damit waren es zwei vollkommen verschiedene Missionen, die allerdings auch gut zeigen konnten wie vielseitig Far Cry 4 werden wird.

GamesCom 2014 - Assassin's Creed Unity - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Assassin’s Creed Unity – Quelle: Ubisoft

Als zweites stand “Assassin’s Creed Unity” auf dem Plan, ein Spiel das lange angekündigt war, bereits mehrfach bei anderen Gelegenheiten vorgeführt wurde und vor allem von Fans sehnsüchtig erwartet wird. Damit sind die Erwartungen natürlich recht groß. Nun, was gibt es also neues in diesem Teil, der in Paris zu Zeiten der französischen Revolution spielt? Hier sei erwähnt, das es nun einen Koop Modus gibt. So kann man bei jeder Mission wählen, ob man diese alleine bewältigen möchte, oder aber mit bis zu drei weiteren Spielern gemeinsam. Auch hat man die Wahl ob man hier nur Freunde, oder auch Fremde Spieler zulassen möchte. Apropos Missionen, auch diese haben sich etwas geändert. In Paris wird bei Missionen nun nur noch das Endziel (z.B. töte Person X) vorgegeben. Der Weg ist unklar und es gibt immer mehr als einen. In der Demo wurde eine Mission gezeigt die das Eindringen in eine Kathedrale vorsieht um dort einen Priester zu töten. Ging man durch die Menschenmenge vor der Kathedrale erkannte man plötzlich den Handlanger des Priesters und eine kleine Sidequest war verfügbar. Wir folgten also dem Handlanger um eine Möglichkeit zu finden diesen aus dem Verkehr zu ziehen und durch ein Seitenfenster in die Kathedrale zu gelangen. Natürlich hätten wir auch einfach versuchen können durch das streng bewachte Haupttor zu kommen um den Priester mit viel Lärm zu erledigen, aber das wäre ja so gar nicht passend für einen Assassinen, oder? Ebenfalls neu dazu gekommen sind Skills die es ermöglichen den Charakter individueller an die eigene Spielweise anzupassen. Soll er besser im schleichen sein, oder doch lieber mit den Pistolen? Auch die Kleidung kann nun einzelne Skills verbessern, so das diese sich vielleicht auf eine Mission positiv auswirken könnte. Tja und zu guter letzt wurde die Bewegungsfreiheit in der Welt deutlich erhöht. Man kann sich nun praktisch auf allen Ebenen frei bewegen und jeder noch so kleine Vorsprung oder Verzierung an Gebäuden kann aktiv genutzt werden. Alles in allem eine sehr gute Fortsetzung die man kaum noch erwarten kann und da liegt dann wohl auch das größte Problem: Warum ist noch nicht der 28. Oktober 2014?

GamesCom 2014 - Heroes VII - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Heroes VII – Quelle: Ubisoft

Für Abwechslung sorgte nun “Might & Magic Heroes VII” (2015), ein typisches Helden Rollenspiel. Man wird hier wie immer seinen Helden skillen und mit ihm Runden basierte Kämpfe führen können. In der Vorführung waren diese Kämpfe sehr kurz, da die Entwickler es sich mit “One Hit, One Dead” sehr einfach gemacht haben. Allerdings hätte die Präsentation ansonsten statt 30 Minuten locker mehrere Stunden dauern können. Stellt Euch also ruhig auf Kämpfe ein, die 10 Minuten und länger dauern. Für die neue Version haben sich die Entwickler viele Anregungen der Community zu Herzen genommen und werden das auch noch weiter tun. Im finalen Spiel soll es beispielsweise fünf Rassen geben, drei davon sind bereits mehr oder minder fertig, über die vierte stimmt die Community gerade ab. Die Sylvan treten hier gegen die Fortress an. Die einen ähneln den Elfen, die anderen eher den Zwergen und bei diesen beiden Rassen dürfte die Schlacht der Entscheidung in der Community entsprechend umkämpft sein. Die Entwickler sprechen sich für die zwergischen Fortress aus, da diese leichter umzusetzen wären, allerdings liegen die Sylvan wohl derzeit vorne. Egal wie die Entscheidung ausgeht, sie liegt in der Community und macht den Entwicklern das Leben schwer, denn sie wissen noch nicht was kommt. Sicher ist allerdings, dass das Spiel sich selbst treu bleibt und damit für Fans ein guter nächster Teil werden wird. Erscheinen soll es 2015, genauer möchten sich die Entwickler nicht festlegen.

GamesCom 2014 - Assassin's Creed Rogue - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – Assassin’s Creed Rogue – Quelle: Ubisoft

Nochmal Assassin’s Creed, dieses mal allerdings “Assassin’s Creed Rogue” stand nun auf meiner Liste. Dieses Spiel soll im Gegensatz zu Unity gezielt noch für die älteren Konsolen wie die PS3 kommen. Sehr ungewöhnlich ist hier der Weg unseres Helden Shay Patrick. Nachdem eine Mission tragisch fehlgeschlagen ist, wendet dieser sich von seinem Orden ab. Von diesen ausgestoßen zieht er auf einen Feldzug gegen seine einstigen Brüder und wird der gefürchtetste Assassinen-Jäger. Kein Wunder das die Templer ihn mit offenen Armen empfangen und so findet er sich schon bald auf dieser Seite wieder und kämpft Seite an Seite mit den Templern. Genau diese Wendung der Ereignisse könnte es manchen Fan schwer machen Rogue zu spielen. Ich selbst stehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber, denn auf der einen Seite will ich mich weigern für die Templer zu arbeiten, auf der anderen Seite reizt es auch und das Spiel sah verdammt gut aus. Alle Aufträge lassen sich nun so durchführen wie man selbst möchte, man ist schließlich nicht mehr an den Kodex gebunden. Man kann also still und heimlich vorgehen und all seine Assassinen Fähigkeiten nach wie vor einsetzen, oder man lässt es einfach so richtig Krachen und sorgt für Aufsehen. Beides ist möglich und jede Mission lässt sich auf verschiedene Art und Weise zu meistern. Entscheidet selbst, ob ihr auf die Seite der Templer wechselt oder nicht, meine eigene Entscheidung steht noch nicht fest.

GamesCom 2014 - The Devision - Quelle: Ubisoft

GamesCom 2014 – The Devision – Quelle: Ubisoft

Als letztes endlich stand “Tom Clancy’s – The Devision” (2015) auf meiner Liste bei Ubisoft. Endlich, da mich dieses Spiel sofort fasziniert hat, so scheint es doch eine tolle Mischung aus “Watch Dogs” und “Mass Effect” zu werden. Ok ich gebe zu, diese Spiele lassen sich schwer vergleichen, aber ich mag sie beide und von beiden sind Teile in The Devision vorhanden. Ich fand mich also in der Vorführung wieder und hier sah ich sowohl einen großen, als auch einen kleineren TV. Der kleinere war an ein Tablet gekoppelt, denn damit lässt sich als Unterstützung für die eigenen Leute eine Flugdrohne steuern. Diese kann zum einen Aufklären und Gegner für uns markieren, als auch aktiv eingreifen. Dafür kann sie beispielsweise Tränengas abfeuern und damit Gegner aus der Deckung treiben. Auf dem großen TV sahen wir die Sicht von einem der beiden Spieler, denn The Devision ist ein Koop Spiel. Die Story ist schnell erzählt, wiedermal ist ein Virus ausgebrochen und wieder einmal müssen wir dagegen vorgehen. The Devision ist eine geheime Einheit unabhängiger Agenten die unter uns lebt. Sie schreiten selbstständig zur Tat um die Gesellschaft vor dem endgültigen Absturz zu verhindern. So gilt es die Gegend in einer riesigen OpenWorld sicherer zu machen und Kommandozentralen zu errichten. In jedem Gebiet herrscht ein anderer Infektionslevel und man kann diesen nur betreten, wenn die eigene Gasmaske darüber liegt. Ansonsten könnte es zu ungewünschten Nebenwirkungen kommen. Die Präsentation hat jedenfalls viel Spaß gemacht und zumindest bei mir auch schon die Vorfreude auf das Spiel geweckt. Auch muss ich sagen, das Ubisoft hier den richtigen Weg der Vorführung gegangen ist, ansonsten hätte das Zusammenspiel mit gleich drei Spielen nie und nimmer so gut geklappt.

In Halle 8 bin ich etwas später noch auf “Orcs must Die: Unchained” gestoßen. Bei dem Spiel muss ich ehrlich sagen, das ich nicht sicher bin was ich davon halten soll. Die Demo war in einem Dungeon in dem meine Armee gegen die von Orcs angelaufen ist. Mein Held konnte meine kleinen Kämpfer unterstützen und auch einiges an Schaden austeilen. Die Angriffe von beiden Seiten erfolgten jeweils in Wellen und je weiter man im Dungeon vorgedrungen ist, desto mehr Fallen und auch stärkere Gegner gab es. Was ich hier sehen konnte, hat mich jedenfalls leider nicht überzeugen können. Nettes Konzept für ein Handy Spiel zwischendurch, aber nichts für den PC. Aber vielleicht hat sich mir das Konzept oder gesamte Spiel auch einfach nicht ganz erschlossen …

GamesCom 2014 - Juju - Quelle: Flying Wild Hog

GamesCom 2014 – Juju – Quelle: Flying Wild Hog

Als letztes möchte ich heute über “Juju” berichten, was wieder ein richtig lustiges Jump-and-Run war. Gemütlich in wahre Zocker-Luft-Sessel gekuschelt saß ich vor einer PS3 und konnte einige Level und auch einen Endboss antesten. Die Level haben durchaus unterschiedliche Schwierigkeiten und die Bosse auch ihre Tricks und Tücken. Gespielt wird die lila farbige Figur Juju, ihr zur Seite seht noch ein kleiner Sidekick mit dem Namen Peyo. Die Level sind primär niedlich gehalten, können aber dennoch ganz schön schwer sein. Die Art und Weise erinnert ein wenig an das letzte Donkey Kong für die Wii, aber auch das hat mir schon reichlich Spaß gemacht. Wer also mal wieder Bock auf ein nettes Jump-and-Run hat, das auch zu zweit gezockt werden kann und bestimmt für einige Sofa-Schlägereien in der Form “Du hast mich gekillt” sorgen wird, dem sei Juju ans Herz gelegt. Das Spiel wird übrigens rein als Download erscheinen und sollte damit auch den Geldbeutel nicht all zu sehr angreifen. Leider leider hatte ich noch einen Termin, so musste ich schon nach 30 Minuten wieder aufhören und gehen. Ohne die Termin Erinnerung hätte ich hier wirklich die Zeit übersehen.

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18th Aug2014

GamesCom 2014 – Teil 1

by Carney

Am Mittwoch eröffnete die GamesCom 2014 ihre Pforten für Fachbesucher und Presse. An diesem Tag hatte ich noch nicht allzu viele Termine, da ich den Tag auch zum Umsehen nutzen wollte. Mittwoch ist gerade in der Ferienzeit der einzige Tag ohne großes Gedränge und mit Wartezeiten um eine Stunde. An den anderen Tagen vervielfacht sich diese Wartezeit gerne…

GamesCom 2014 - EA Pressekonferenz

GamesCom 2014 – EA Pressekonferenz

Angefangen habe ich den Tag mit der EA Pressekonferenz in Halle 6. Dort wurden sowohl der anwesenden Presse, als auch per LIVE Stream die neusten Titel von EA vorgeführt. Die Liste umfasst altbekannte Titel, allerdings auch ein paar Überraschungen. Natürlich wurde für Fifa der entsprechende Nachfolger “Fifa 15” angekündigt und es wurde auch kurz auf den Free-to-Play Ableger “Fifa World” eingegangen. Beeindruckend war auch die Vorstellung von “NHL 15“, einem Titel bei dem sich wirklich viel getan hat. Ebenso wurde “Battlefield Hardline” gezeigt, welches vom üblichen Schlachtfeld abweicht und den Spielern Aufträge zu erledigen gibt. Das Geballer steht nicht mehr an oberster und einziger Stelle um im Spiel voran zu kommen. Bereits auf der GamesCom habe ich von eingefleischten Fans genau deswegen Kritik gehört. Auf diese Spiele möchte ich hier nicht näher eingehen, da über diese bereits von zahlreichen Kollegen sehr detailliert berichtet wird.

GamesCom 2014 - Die SIMs 4 - Quelle: EA

GamesCom 2014 – Die SIMs 4 – Quelle: EA

Näher eingehen möchte ich als erstes auf SIMs 4 (erscheint am 4. September 2014). Hier hat sich sehr vieles getan seit Teil 3 und die Sims haben nun eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit bekommen. Bei der Erstellung seines Sims, welche ich selbst getestet habe, kann man einiges an Zeit investieren. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt bei Körperbau und Kleidung, aber auch die Auswahl der Persönlichkeit und des persönlichen Zieles will gut überlegt sein. Das Spiel verspricht erneut sehr kurzweilig zu werden und für viel Abwechslung und Überraschungen zu sorgen. Bei der Präsentation wurde auch ein kurzer Blick auf eine sehr seltene Pflanze gewährt, welche ein Botaniker züchten kann. Ich wünsche schon jetzt viel Spaß mit den ersten Kuhpflanzen.

 

GamesCom 2014 - DragonAge: Inquisition - Quelle: EA

GamesCom 2014 – DragonAge: Inquisition – Quelle: EA

Dragon Age: Inquisition (erscheint am 20. November 2014 / Bilder werden noch nachgereicht) war für mich eine angenehme Abwechslung bei der Präsentation. Rund um Dragon Age war es etwas ruhiger aber mit Inqusition meldet sich Bioware lautstark zurück. Im Besucherbereich gab es hier “nur” eine Vorführung, aber ich hatte etwas später noch die Gelegenheit das Spiel anzuspielen. Wie jedes Rollenspiel hat es einen umfangreichen Skillbaum und zahlreiche Möglichkeiten seinen Charakter zu gestalten. In zwei Merkmalen hebt sich das Spiel jedoch deutlich von der Masse ab. Zum einen kann man jederzeit von einem Charakter seiner Gruppe zu einem anderen Wechseln und so aus der Rolle des Magiers direkt in die des Kriegers oder Schurken schlüpfen. Das verspricht eine abwechslungsreiche Spielweise. In der Demo musste ich ab und an gezielt den Charakter wechseln, da manche Quests nur von einem bestimmten Typ (z.B. Magier) angenommen werden konnten. Das zweite Merkmal ist die taktische Ansicht, welche man jederzeit aufrufen kann. Die Ansicht wechselt dann in die Vogelperspektive und das Spiel pausiert praktisch. Hier kann man nun jedem Mitglied seiner Gruppe Befehle erteilen. So kann sich beispielsweise der Krieger gemeinsam mit dem Magier weiterhin um einen starken Gegner kümmern. Der Schurke bekommt jedoch den Befehl sich heimlich an ein paar Bogenschützen heranzuschleichen und diese zu erledigen. Wechselt man nun wieder zurück, werden diese Befehle umgehend ausgeführt, man behält aber natürlich weiterhin die Kontrolle über den derzeit aktiven Charakter.

Shadow Realms (Erscheinungsdatum steht noch nicht fest / Bilder werden noch nachgereicht) war eine große Überraschung und klingt sehr vielversprechend. Die Entwickler selbst sind Rollenspieler, welche noch das klassische Pen&Paper kennen und lieben. Diesem wollen sie in ihrem Spiel eine besondere Bedeutung zukommen lassen. Natürlich hat man einen sehr großen Skillbaum, zahlreiche Möglichkeiten seinen Charakter zu gestalten und zu entwickeln, aber sobald man eine Quest angenommen hat und einen Dungeon betritt, ändert sich diese wohlbekannte Spielweise. Hier werden Gruppen aus beispielsweise vier Helden gemeinsam einen Dungeon betreten. Ein Spieler bekommt das Angebot den sogenannten Shadow zu übernehmen. Dieser hat dann die Wahl welche Monster in dem Dungeon sein sollen. Zudem betritt er gemeinsam mit den Helden, aber unsichtbar für diese den Dungeon und kann sich dort frei bewegen. Er hat nun die Möglichkeit Fallen zu platzieren oder bereits vorhandene zu aktivieren. Auch kann er in den Körper eines Monsters schlüpfen und dieses vollständig kontrollieren. So hat er zahlreiche Möglichkeiten den armen Helden das Leben schwer zu machen und diese zu schikanieren. Ich habe das Spiel sowohl in der Rolle eines Helden, als auch aus Sicht des Shadows kennen gelernt. Letzten habe ich allerdings nicht selbst spielen können. In beiden Fällen macht das Spiel großen Spaß und ich kann es kaum erwarten bis es dann auf den Markt kommt. Auf der GamesCom war eine frühe Pre Alpha zu sehen.

GamesCom 2014 - LoL Baron Nashor

LoL Baron Nashor

In Halle 8 bin ich schließlich auf “League of Legends” gestoßen, genauer genommen auf Baron Nashor welcher ebenfalls zu Besuch war. In diesem Jahr hat LoL deutlich mehr Platz eingenommen als noch 2013. Die Turniere und Matches wurden in diesem Jahr hinter einer Stoffabtrennung auf einer riesigen Bühne ausgetragen. Die Zuschauer fanden Platz auf einer ebenso großen Tribüne, welche ESL mal eben im Schatten stehen ließ. Riot Games bot seinen Fan jedenfalls deutlich mehr Platz und Sitzgelegenheiten. 2500 Fans fanden hier ohne größere Probleme Platz und konnten so zuschauen wie LoL gezockt wurde. Außerdem gab es hier eine kleine COS-Play Village und zahlreiche Fotomöglichkeiten. Man merkt deutlich, das sich Riot um seine Kunden kümmert.

 

GamesCom 2014 - LoL Bühne

GamesCom 2014 – LoL Bühne

 

 

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Elder Scrolls Online habe ich mir ebenfalls angesehen. Auf der GCom wurde ein bisher unveröffentlichter Inhalt gezeigt. Bisher ist auch noch nicht sicher ob dieser jemals im Spiel vorhanden sein wird. Wir Spieler standen uns jedenfalls in einer Arena und durften mit Elder Scrolls Online Charakteren ein wenig PVP spielen. Genauer gesagt spielten wir 3-gegen-3-gegen-3 Capture the Flag, was zwar lustig war, in meinen Augen jedoch nicht so recht zu einem RPG passen wollte. Die Anzahl der Charaktere ergab sich schlicht und ergreifend aus je 3 Charakteren aus den drei Fraktionen. Bekommen habe ich dort zwei mal das exklusive Haustier “Borsten Schweinchen”, welches ich selbst nicht so ganz brauchen kann. Daher verschenke ich das gerne an zwei ESO Spieler, die selbst nicht auf der GCom waren. Einfach unter gcom@steve-review.de anschreiben und begründen warum man es bekommen sollte.

Destiny wurde in zwei Teilen vorgeführt. Als erstes wurde ein Video gezeigt. Leider jedoch war die Leinwand sehr niedrig, so das man spätestens ab der 3. Sitzreihe nur noch die obere Hälfte gesehen hat. Danach ging es einen Raum weiter, wo ich das Spiel anspielen konnte. Alles in allem ein sehr gelungener Ego-Shooter, allerdings ist das nun mal wirklich nicht mehr mein Lieblings Genre. Freunden dieses Genres kann ich das Spiel allerdings wirklich empfehlen.

 

Das war also mein Mittwoch und der erste von drei anstrengenden GamesCom Tagen. Über die weiteren Tage werde ich in Teil 2 und Teil 3 berichten.

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16th Aug2014

X. Amphi Festival 2014

by Carney

Das Amphi Festival hat in diesem Jahr sein Jubiläum gefeiert. Seit 10 Jahren schon treffen sich Freunde Dunkler Musik und der schwarzen Szene und feiern gemeinsam. Angefangen hat das “Amphi” in Gelsenkirchen, doch da wurde der Platz schnell zu klein. Auch der Tanzbrunnen in Köln war dieses Jahr das letzte mal Schauplatz des schwarzen Spektakels, denn 2015 wird das Amphi ein paar Hundert Meter weiter, rund um die Lanxess Arena seine Zelte aufschlagen.Dieses Jahr jedoch feierte das Amphi wie gesagt sein 10 jähriges und dabei ließen Veranstalter, Bands und die Gäste es so richtig krachen.

Ich konnte natürlich nicht überall dabei sein, aber da mit die neue Met-Lounge besonders gut gefallen hat, habe ich mich auf die Hauptbühne konzentriert. In der Met-Louge jedoch lies es sich super aushalten, Schatten und Getränke im Überfluss. Dazu der Blick auf die Hauptbühne und nette Leute. Für mich war der Ideale Ort gefunden. Nächstes Jahr wird die Hauptbühne in der Lanxess-Arena sein und es wird seit langer langer Zeit wieder möglich sein länger als bis 22 Uhr auf dieser zu spielen.

Amphi Festival 2014 - Lord of the Lost

Amphi Festival 2014 – Lord of the Lost

Angefangen hat das Amphi wie immer am Samstag um 10 Uhr morgens, was durchaus eine ungewohnte Zeit für viele der Besucher sein dürfte. Die erste Band begann um kurz vor 12 zu spielen. Kurz vor 15 Uhr betraten schließlich “Lord of the Lost” die Bühne und die Gäste feierten bereits um diese Uhrzeit ordentlich mit. Da die Zeit der einzelnen Bands bei so einem Festival immer sehr begrenzt ist, war das Set zwar leider viel zu kurz aber dennoch absolut hörenswert.

Etwas später sorgten “Hocico” für spanische Klänge am Tanzbrunnen. Diese Klänge waren für mich zwar ungewohnt, allerdings passten sie gut auf das Festival.

Amphi Festival 2014 - Corvus Corax

Amphi Festival 2014 – Corvus Corax

 

Zwischen den beiden Acts haben “Corvus Corax” für große Abwechslung gesorgt. Dennoch wurden sie von den Gästen gut gelaunt empfangen und gefeiert.

Sehr ungewohnt waren dieses Jahr “Blutengel & The Monument Ensemble“. Diese haben zwar sehr schöne Musik gemacht, allerdings haben diese doch sehr klassischen Klänge einfach nicht an diesen Ort gepasst. Damit meine ich noch nicht mal umbedingt das Amphi an sich, sondern mehr die Örtlichkeit der Hauptbühne. Dort waren diese Klänge zu leise. Dementsprechend leise war es auch vor der Bühne und viele suchten sich andere Bühnen für diesen Auftritt. Sehr schade, denn zwei Jahre früher hat Blutengel die Massen echt gerockt!

Den Abschluss am Samstag machten “Front 242” welche leider echte technische Probleme hatten. In einer späteren Meldung entschuldigten sich Veranstalter und Band bei den Gästen. Man wollte eigentlich das eigene Mischpult nutzen, das leider ausgefallen war. Den Technikern des Veranstalters war es schließlich zu verdanken, das sie mit einiger Verspätung doch noch spielen konnte. Die verlorene Zeit konnte aufgrund des Lärmschutzes allerdings nicht nach gespielt werden.

 

Amphi Festival 2014 - Unzucht

Amphi Festival 2014 – Unzucht

Auch am Sonntag wurden die Tore wieder um 10 Uhr geöffnet und die ersten Bands begannen um 12 Uhr zu spielen. Bedenkt man allerdings, das einige der Gäste noch bis 04 Uhr am morgen im Theater gefeiert haben, war das schon sehr früh. Für mich begann der Tag heute mit “Unzucht” um kurz vor ein Uhr. Diese legten gut vor und den Leuten war es vollkommen egal wann sie ins Bett gefallen waren (oder auch nicht). Es wurde gefeiert und getanzt.

 

Amphi 2014 - Solar Fake

Amphi 2014 – Solar Fake

 

 

Spätestens mit “Solar Fake” im Anschluss begann die Menge zu toben. Die zwei Jungs heizten Köln so richtig ein und die Stimmung war bereits um 14 Uhr derart gut, das nur noch ein kompletter Stromausfall die Stimmung hätte trüben können. Das geschah allerdings zum Glück nicht und so war die Stimmung bis zum bitteren Ende bestens.

 

Amphi Festival 2014 - Mono Inc.

Amphi Festival 2014 – Mono Inc.

 

Etwas später traten “Mono Inc.” auf. Auch diese sind typische Wiederholungstäter und gern gesehene Gäste auf dem Amphi. Die Fans empfingen sie lautstark und feierten kräftig mit. Erwähnenswert war auch die Schlagzeug-Einlage zu der Katha zu dem zweiten Schlagzeug ging, welches beim Tontechniker aufgebaut war. Martin nahm derweil am Schlagzeug auf der Bühne Platz und die zwei lieferten sich ein nettes Duell. Die Fans waren begeistert.

Amphi Festival 2014 - Eisbrecher

Amphi Festival 2014 – Eisbrecher

 

Den Abschluss am Sontag und damit für dieses Jahr auch auf der Mainstage machte “Eisbrecher“. Er wurde von seinen Fans begeistert empfangen und rockte die Bühne bis zum letzten Ton. Auch sein Lied “This is Deutsch” kam wieder einmal sehr gut an und nahezu alle sangen mit.

 

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Amphi Festival 2014. Das Wetter war gut, der Veranstalter hatte viele Verbesserungen vorgenommen und so beispielsweise mit der Met-Louge für mehr Schattenplätze gesorgt. Auch gab es in diesem Jahr gleich drei Trinkwasserbrunnen, welche die durstigen Fans versorgten. Fehler und Kritik wurden berücksichtigt und verbessert, so muss es sein. Ich jedenfalls bin nun sehr auf 2015 und den neuen Veranstaltungsort rund um die Lanxess Arena gespannt.

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01st Aug2013

9. Amphi Festival 2013

by Carney

Fast ist das Jubiläum erreicht und schon jetzt wirft es seine Schatten voraus, aber erstmal zurück ins Jahr 2013. Am 20. und 21. Juli war das Amphi für viele Tausend Besucher (16.000 sagt der Veranstalter) wieder ein fester Bestandteil der Jahresplanung. Bereits das fünfte mal in Folge war es restlos ausverkauft und startete dieses Jahr bereits mit einem wahren Feuerwerk an Partys. 1111 Gäste feierten auf der MS Rheinenergie das Eröffnungsevent “Call to the Port”. Das jedoch war nur der Freitag. Das Wochenende selbst präsentierte sich bei bestem Sommerwetter und heißen Temperaturen. Für manche Kinder der Nacht mag das eine sehr ungewohnte Umgebung gewesen sein und dennoch war die Stimmung grandios. Mehr als 40 Acts auf 3 Bühnen sorgten dafür das keine Langeweile aufkam und die Besuchermassen sich verteilten. Dennoch wurden Schattenplätze am Sonntag wieder mal sehr eng. Hier wären vielleicht ein paar große Sonnenschirme angebracht gewesen.

Für mich begann der Samstag gewohnt früh, so das ich bereits kurz nach der Öffnung der Tore vor Ort war. Als erstes habe ich mich natürlich auf dem Gelände umgesehen und dabei wieder einmal bemerkt das vieles einfach beim alten gelassen wurde. Trinkwasser, Toiletten und Information waren an den gewohnten Orten. Auch viele Verkaufsstände haben die üblichen Orte bekommen, so das wiederkehrende Fans sich sofort zurecht fanden. Ein Konzept das sicherlich nicht ganz unbeabsichtigt ist. Was dieses Jahr allerdings anders gelöst war, waren die aufgestellten Toiletten. Dieses Jahr waren am Samstag nur die vorderen und am Sonntag nur die hinteren geöffnet. Das sorgte zwar für frische Toiletten am Sonntag, aber leider auch für deutlich längere Schlangen.

 

Stahlmann auf dem Amphi Festival 2013

Stahlmann auf dem Amphi Festival 2013

Nachdem ich mich erstmal mit einigen Freunden getroffen hatte, stand als erster Programmpunkt Stahlmann bei mir auf dem Zettel. Oft und gerne habe ich bislang die Lieder gehört und wollte nun auch mal einen Live Auftritt erleben. Die Band hat 2008 zusammen gefunden und in dieser kurzen Zeit schon zahlreiche Fans gewonnen. Der Name ist hier durchaus Programm, denn die Jungs kleiden sich vollständig in schwarz und jedes bisschen sichtbare Haut ist vollständig silbern gefärbt. Ich möchte echt nicht wissen wie lange sie dafür vor jedem Auftritt brauchen. Ein Interview konnte ich aufgrund des knappen Terminplans der Band leider nicht führen. Bereits im Vorfeld war mir klar, das es wenn dann sehr spontan eingeschoben werden kann. Dazu ist es leider nicht gekommen, aber aufgeschoben ist ja schließlich nicht aufgehoben und so werde ich dieses Interview sicher noch nachholen.

Tanzwut auf dem Amphi Festival 2013

Tanzwut auf dem Amphi Festival 2013

Als nächstes habe ich ein Interview mit Teufel von Tanzwut geführt und auch wenn es nicht dem Programmplan entspricht, werde ich auch den kurzen Bericht zum Auftritt an dieser Stelle einschieben. Ich habe mich dazu mit Teufel im Eingangsbereich vom Backstage getroffen. Dort haben wir im Schatten eines Busches das Interview geführt. Meine Fotografin hat sich bei der Gelegenheit leider einen ausgewachsenen Sonnenbrand am Arm geholt, da sie leider nicht mehr in den Schatten gepasst hat. Mit Teufel habe ich unter anderem über das neue Album gesprochen, welches Anfang September erscheinen soll. Auch wurde anlässlich des Amphi Festivals ein neues Video mit dem Titel “Gerücht” online gestellt. Ein weiteres Video soll noch vor der Album erscheinen. Natürlich habe ich mir nach dem Interview auch mal wieder einen Auftritt von Tanzwut angeschaut und war erneut begeistert. Trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten (gleich 3 Mikrophone mit und ohne Kabel wollten einfach nicht), beherrschte Teufel die Massen. Der endlich einsetzende Gesang feuerte die Stimmung noch weiter nach oben und so war der Menge bereits vor 17 Uhr am kochen.

Wesselsky - Amphi 2013

Wesselsky auf dem Amphi Festival 2013

Etwas früher trat Wesselsky auf die Bühne. Bekannt ist der Sänger wohl vor allem durch die Bands Megaherz und Eisbrecher, hier jedoch war er in etwas anderer Formation unterwegs und spielte dennoch sehr gute Lieder. Einen Gast Auftritt hatte Timur von Schöngeist mit dem Alexander ein Duett sang. Auf Wunsch der Menge kam “Kopfschuß” noch auf den Plan, wofür er sich von einem Rowdy den Text halten ließ. Der Kommentar, das er mit der Textmenge dieses Liedes heute ganze Eisbrecher Alben fülle sorgte im Publikum für Erheiterung. Etwas weniger erheiternd wurde die Aussage; “Heute endlich mal ohne Miststück” aufgefasst, allerdings gehört dieses Lied definitiv zum Repertoire seiner anderen Bands.

 

Etwas später habe ich dann noch Bettelprinz getroffen, mit dem ich am Sonntag morgen ein Interview geführt habe. Er war gemeinsam mit seinem Bandkollegen auf dem Amphi um die Stimmung zu genießen und ein paar seiner aktuellen CDs “Nimm mich” zu verteilen. Im Sommer 2014 soll das nächste Album erscheinen, welches wahrscheinlich den Titel “Ritz dich” tragen wird.

So ging ein ereignisreicher Samstag für mich zu ende und nach der Dusche war ich doch sehr froh im Bett zu liegen. Auch wenn das Programm auf dem Amphi noch bis in die frühen Morgenstunden weiter ging, musste ich ja wieder Fit sein für die nächsten Interviews.

 

Die Letzte Instanz auf dem Amphi Festival 2013

Die Letzte Instanz auf dem Amphi Festival 2013

Am Sonntag habe ich mich in den frühen Morgenstunden mit Bettelprinz für das oben angesprochene Interview getroffen. Danach stand für mich dann erstmal die Letzte Instanz auf dem Plan. Leider geben die Jungs keinerlei Interviews an Tagen an denen sie auch Auftritte haben und so kommt ihr nicht noch in den Genuss einiger weiteren Details. Den Auftritt habe ich mir dennoch angeschaut und kann jedem der die Klänge mag nur empfehlen sich irgendwann einen Liveauftritt anzusehen. Gerade Benni Cellini ist echt sehenswert und zeigt, das Headbangen durchaus auch im sitzen am Cello möglich ist.

 

Oomph! auf dem Amphi Festival 2013

Oomph! auf dem Amphi Festival 2013

Oomph! war für mich heute ein besonderes Vergnügen, immerhin stand ein Interview mit Dero auf meinem Plan. Ich wurde von seiner Tourmanagerin abgeholt und so konnten wir das Interview entspannt und ungestört führen. Auch Oomph! arbeitet bereits am nächsten Album was die wenigsten von Euch überraschen dürfte. Immerhin kam das letzte Album bereits im Mai 2012 auf den Markt. Ungewöhnlich ist allerdings die große Auswahl aus der die Band schöpfen kann. Sage und schreibe 60 Songs stehen zur Auswahl für das nächste Album und die Band muss sich nur noch entscheiden welche davon auch wirklich im Studio eingespielt werden. Oomph! steht schon immer auch für den Wechsel und das Neue. Die Band möchte sich in keinem Fall im Trott wieder finden und immer die gleiche Musik machen. Zu jedem Album wird daher etwas neues ausprobiert um sich selbst weiter zu entwickeln und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Das damit unter Umständen ein paar Fans verloren werden, denen gerade der letzte Stiel besonder gut gefallen hat, wird dabei in Kauf genommen. “Viele Kollegen machen immer das gleiche und fühlen sich scheinbar auch wohl damit. Wir wollen das nicht“, sagt Dero klar zu diesem Thema.

Später habe ich dann den Auftritt ebenso genossen. Die Band hatte eine weit gefächerte Auswahl Songs aus vielen Alben mit gebracht. Für mich teilweise von Oomph! etwas ungewohnte EBM Klänge ebenso wie das weit bekannte “Eckstein Eckstein, alles muss versteckt sein”. So standen die Jungs in ihrem Matrosen-Outfit auf der Bühne und rockten mit den Massen. Auch ein paar Stagedivings waren drin und als Dero schließlich sogar im Kleid die Bühne betrat kochte die Stimmung förmlich über.

 

Es traten natürlich auch am Samstag noch einige andere Bans auf. Ich habe es allerdings zu den meisten nur kurz geschafft. Die Sonne brannte am Sonntag nur so vom Himmel und meine Fotografin war ja leider vom Vortag etwas angeschlagen. Erwähnenswert ist vielleicht noch das Hin und her im Vorfeld der Auftritte von Umbra Et Imago und Die Form. Diese standen nämlich im Staatenhaus zuerst mit FSK 18 auf dem Programm. Ich war sehr gespannt wie der Veranstalter das lösen wird, denn das komplette Gebäude davor zu räumen und dann mit Alterskontrolle am Einlass erschien mir doch etwas undurchführbar. Im Endeffekt hat man wohl mit den Bands gesprochen, damit der Auftritt etwas entschärft wurde. Beide standen im endgültigen Programm nur noch mit FSK 16 und somit waren keine besonderen Kontrollen mehr nötig.

Das Amphi ist gerade erst vorbei und schon beginnen die Vorbereitungen für das nächste und wahrscheinlich mit einigen Überraschungen auf uns wartende Amphi. Nächstes Jahr läd der Veranstalter dann zum Jubiläums-Festival und es wird bestimmt erneut ausverkauft sein. Der Vorverkauf startet bereits im August 2013 und somit fast ein Jahr im voraus. Ich werde versuchen wieder vor Ort zu sein und Euch danach zu berichten. Die Interviews im Wortlaut werde ich nach und nach online stellen, allerdings natürlich erst nachdem sie gesendet wurden. Jetzt heißt es für mich erstmal schnell entspannen, denn das MPS in Köln steht ja auch bereits vor der Tür.

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31st Jul2012

Amphi Festival 2012

by Carney

Das Wetter war in letzter Zeit ja nicht das beste in Köln und so befürchtete ich schon das schlimmste, allerdings scheint Petrus ein Festival Fan zu sein und hat sich mit dem Amphi 2012 an den Sommer erinnert. Der Samstag war trocken, der Sonntag sogar heiß. Das sind Festivaltage wie sie alle mögen. Auch die Auswahl der Bands konnte sich mal wieder sehen lassen und stellte die Besucher vor das immer wieder kehrende Problem der Wahl. Hier konnte diese Wahl wirklich zur Qual werden, da so viele gute Bands am Start waren, das man sich kaum entscheiden konnte. Dazu dann noch die vom Körper auferlegten Pausen, während derer man nur von der Ferne lauschen konnte. Die Qualen der Besucher waren vielseitig, aber vielseitiger dürften dennoch die Freuden gewesen sein.

Corvus CoraxAm Samstag ging es bereits früh los und die Schlagen waren auch gegen Mittag noch sehr lang. Ich habe mir erstmal am Pressecoutner mein Armband geholt und meine Technik angemeldet. Danach habe ich mich in der überraschend langen Schlange für Bändchen eingereiht um endlich das Gelände betreten zu können. Das hier soll in keinem Fall ein Vorwurf sein, denn das Personal am Einlass hat schnell und effektiv gearbeitet, die Massen waren einfach zu groß für ein schnelleres vorwärts kommen.

Für Samstag hatte ich mir nur einige Bands vorgenommen und angesehen, fast alle habe ich allerdings gehört und es stehen wieder einige CDs mehr auf dem Wunschzettel. Überraschend war für mich der Auftritt von Corvus Corax. Ich selbst mag diese Art Musik zwar sehr gerne, allerdings kamen sie mir musikalisch doch etwas deplatziert auf dem Amphi vor. Dennoch war es ein grandioser Auftritt und ich hoffe ich werde sie auf anderen Festivals bald wieder sehen. Kennen gelernt habe ich die Band vor sehr langer Zeit im Rahmen der Kaltenberger Ritterspiele. Dort gehören sie zum festen Programm und haben vor der Bühne auch immer reichlich Fans. Die Amphi Besucher haben den Auftritt allerdings auch zu schätzen gewusst und so bin ich sehr gespannt, ob Corvus Corax auf dem Amphi ein Wiederholungstäter wird.

 

Amphi Festival - EisbrecherWirklich sehenswert war auch der Auftritt von Eisbrecher, der sichtlich Freude hatte. Seine Fans bereiteten ihm einen sehr herzlichen Empfang und so hat er bei seinem Auftritt wirklich alles gegeben. Zu hören gab es ein gut gemischtes Programm in dem auch einige Klassiker, wie beispielsweise “Schwarze Witwe”, nicht fehlen durften.

Das Personal war überwiegend freundlich, auch wenn es einige kleine Ausnahmen gab. Am Sonntag kurz vor Schluss kann man aber verstehen, das auch die Angestellten sich auf den Feierabend freuen. Die Security war in ausreichender Zahl vorhanden und immer schnell vor Ort, wenn sie gebraucht wurde. Ich selbst habe sie allerdings nur als Ersthelfer gesehen, bis die Sanitäter da waren. Was mich allerdings geärgert hat, waren die Preise. Das Essens Angebot war breit gefächert und hier waren die Preise für ein Festival durchaus in Ordnung. Die Getränke Preise allerdings sprechen eine andere Sprache. Gerade für Sonntag waren EUR 4.- für 0,5l Cola doch sehr teuer. Hätten die Veranstalter hier nicht mit dem kostenlosen Leitungswasser vorgesorgt, hätte es sicherlich viel mehr Sanitäter Einsätze gegeben. Liebe Gastronomie, meinetwegen dürft ihr gerne an den alkoholischen Getränken verdienen, da diese nicht zwingend notwendig sind. Allerdings solltet ihr auch etwas anti alkoholisches zu einem vernünftigen Preis anbieten. Das spart Stress, Ärger und nicht zuletzt Sanitäter Einsätze.

Wie immer auf dem Amphi war natürlich auch abseits der Bühnen etwas für’s Auge geboten. Ein Großteil der Besucher hatte sich in Schale geworfen und zum Teil dabei auch nicht mit den Reizen gegeizt. Das Spektrum war gewohnt breit gefächert. So gab es einige in barocken Gewandungen, aber auch Cyberpunk war wie immer stark vertreten. Andere zeigten eine große Auswahl verschieden durchsichtiger Kleidung und verhüllten damit zum Teil nur noch spärlich. Auch aus der BDSM Szene waren wie immer einige vertreten, so das Halsbänder mit Leine ebenso zum Anblick gehörten wie Gehstock und Zylinder. Am Sonntag wurden die Kleider nochmal etwas knapper um mit den Temperaturen zurecht zu kommen.

Amphi Festival - SchöngeistDer Sonntag fing für mich früher an als der Samstag, denn ich wollte die Amphi Prämiere von Schöngeist sehen. Also war ich bereits um kurz nach 12 im Staatenhaus und freute mich auf den Auftritt. Zuvor hatte ich bereits mit Timur regen Mailkontakt gehabt und wir werden auch in jedem Fall noch ein Interview führen. Seine Amphi Prämiere jedenfalls hat er gemeistert und auch ihm drücke ich die Daumen für eine Wiederholung. Die Leute waren noch etwas schläfrig vom Vortag, dennoch feierten sie mit. Lediglich eines klappte ganz und gar nicht. Als Timur die Gäste aufforderte eine kurze Melodie mit ihm zu singen, verweigerten ihm alle diesen Gefallen. Kein Pluspunkt für das Kölner Publikum an dieser Stelle.

Für mich war bereits an dieser Stelle erstmal Arbeit angesagt, da ich einige Interview Termine vor mir hatte. So traf ich mich als erstes mit Chris Pohl von Blutengel. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, da sich natürlich auch noch alle auf den Auftritt vorbereiten mussten. Einige Fragen habe ich daher von meinem Zettel gestrichen um das Interview möglichst kurz zu halten. Ich hoffe ich kann sie in Zukunft noch stellen und bis dahin kommen sicherlich auch wieder einige dazu. Eine Frage hat mir Chris leider nicht beantwortet, nämlich die nach dem Namen des neuen Albums. Wir müssen uns hier überraschen lassen. Mir hat das Interview großen Spaß gemacht und ich habe Chris als sehr sympatisch und offen kennen gelernt. Daher ein großes Dankeschön für das Interview und natürlich auch an Steven, für die Organisation.

Als nächstes war ich zu einem Interview mit Mono Inc. verabredet. Machen wollten wir das schon sehr oft, doch immer kam etwas dazwischen und so wurde es seit 2009 immer wieder verschoben und hat auf dem Amphi endlich geklappt. Gut Ding will eben Weile haben. Getroffen habe ich Carl Fornia und mit ihm ein sehr lustiges Interview geführt. Wäre der Auftritt nicht so bald gewesen, hätte dieses Interview sicherlich ausarten können und eine lustige Stunde eingenommen. Zum Glück hat Marion aber die Zeit im Auge behalten und uns beide rechtzeitig gebremst. Auch an diese beiden ein großes Dankeschön und ich hoffe es war nicht das letzte persönliche Treffen.

Beide Interviews werden auf Radio Schlag-Fertig übertragen. Die Sendetermine werde ich über Facebook und den Kalender frühzeitig bekannt geben.

Amphi Festival - BlutengelAnschließend habe ich mir natürlich noch die Show, denn Konzert möchte ich es nicht nennen, von Blutengel angeschaut. Natürlich wurde auch gesungen, aber bei Blutengel geht es eben auch um die Show drumrum. Eine Frage die sich mir schnell stellte ist, wie schnell sind die Damen beim umziehen, oder hat er da eine ganze Gruppe hinter der Bühne. In jedem Fall sei jedem ans Herz gelegt sich ein Konzert live anzusehen, dann kann man meine Worte vielleicht nachvollziehen. So sind die Texte rund um Tod, Vampire und ähnlich düstere Geschichten begleitet von Feuer, viel Kunstblut und schönen Frauen.

Abschließend muss ich sagen, das dem Veranstalter wiedermal ein gelungenes Festival geglückt ist. Das Wetter war super, die Bands heizten den Besuchern ein und die Stimmung war grandios. Für alle die noch nie auf dem Amphi Festival waren sei gesagt, ihr habt was verpasst. Klar es gibt immer auch negative Dinge, doch solange die positiven Erlebnisse deutlich überwiegen, kann man damit durchaus gut leben. Ich jedenfalls habe bereits jetzt einen Blick auf das Amphi 2013 geworfen, denn die ersten Bands haben bereits zugesagt.

Weitere Bilder sind im Internet natürlich zahlreich vorhanden. Von mir sind noch einige mehr hier zu finden. Allerdings bei weitem nicht alle, denn ich bin mit über 1200 Bilder nach Hause gekommen.

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19th Jun2012

Amphi Festival – Vorbereitungen

by Carney

 

Amphi Festival 2012

Gestern war es endlich soweit und ich habe meine Zusage für das Amphi Festival bekommen. Damit ist sicher, das ich an beiden Tagen dort sein werde. Auch die erste Interview Zusage habe ich bereits bekommen und hoffe es bleibt nicht die einzige. Ich jedenfalls freue mich bereits wieder auf’s Amphi und hoffe dort viele nette Leute zu treffen.

Achja, wer noch kurzentschlossen auf’s Amphi will, sollte sich nun wirklich beeilen. Die Camping- und Tagestickets für Samstag sind bereits ausverkauft!

UPDATE 22. Juni: Laut der Pressemitteilung, die ich gerade bekommen habe, sind nun auch die Wochenendtickets ausverkauft. Es gibt nur noch Tagestickets für Sonntag. Allerdings wird das für die Tageskassen vorgesehene Kontingent an Wochenendtickets ab sofort zur Reservierung freigegeben. Spät entschlossene haben jetzt also wirklich die letzte Chance!

 

Zugesagte Interviews bisher:

  • Schöngeist
  • MONO INC.

 

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