01st Feb2016

Rise of the Tomb Raider

by Carney
Rise of the Tomb Raider von Square Enix - Quelle: Square Enix

Rise of the Tomb Raider von Square Enix – Quelle: Square Enix

Letzte Woche war es soweit, Lara Croft’s neustes Abenteuer ist für den PC erschienen. Auch ich habe mir diesen neuen Teil als mein erstes Tomb Raider mal etwas näher angeschaut. Natürlich ist mir auch klar, das es nicht Lara’s neustes, sondern eigentlich sogar ihr aller erstes Abenteuer ist, denn dieses mal schlüpft der Spieler in die Rolle der noch sehr jungen Lara Croft.

Für mich ist dieser Ausflug in die Welt von Tomb Raider neu und doch auch beeindruckend. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen, welche aktuell erscheinen, glänzt Rise of the Tomb Raider nicht mit einer Open World. Hier bekommt man eine Karte vorgegeben, in der es genaue Wege gibt die man benutzen darf. Immerhin kann man sich auf mehreren Ebenen bewegen. So kann Lara sowohl schwimmen und tauchen, als auch auf Bäume klettern und sich springend fortbewegen. Zu Beginn meiner Spielzeit dachte ich noch, das diese Einschränkung mich stören würde. Immerhin hat man sich doch inzwischen sehr an die Bewegungsfreiheit von OpenWorld gewöhnt. Die atemberaubende Grafik macht diesen Nachteil aber schnell wieder weg. Oft bin ich an einer Kippe oder auf einem Turm einfach stehen geblieben und habe mich ganz in Ruhe umgesehen. Die Fernsicht und die Landschaft sind wirklich großartig und in der PC-Version und dank der Zusammenarbeit mit NVIDIA wird die Grafikkarte optimal genutzt. Dennoch ist die Grafik nicht ganz so hungrig wie bei so manch anderem Spiel, so das schon deutlich günstigere Modelle mit einer echt guten Grafik glänzen können. (Systemanforderungen)

Die Geschichte beginnt in den frühen Jahren von Lara’s Leben. Einige Rückblenden erklären die Zusammenhänge und zeigen sogar Lara’s Kindheit und einige Zusammentreffen mit ihrem Vater. Ihr Vater war einem Geheimnis auf der Spur, wurde mehr oder minder für verrückt erklärt und hat in einer letzten Expedition versucht den Ruf der Familie Croft wieder herzustellen. In diese Fußstapfen tritt nun die kleine Lara. Auch sie hat in der Vergangenheit ihrem Vater nicht glauben wollen, ist dann aber zu den gleichen Schlüssen gekommen. Nun folgt sie den Spuren ihres Vaters und versucht selbst die verlorene Stadt zu finden.

Rise of the Tomb Raider von Square Enix - Quelle: Square Enix

Rise of the Tomb Raider von Square Enix – Quelle: Square Enix

Der Weg führt Lara und ihren Vertrauten ins winterliche Sibirien wo sie allerdings leider ohne Auto und Ausrüstung strandet. All das muss sich Lara nun mit Hilfe des Spielers beibringen und selbst bauen. So steht man zu beginn des Spieles nur mit zwei Eispickeln und einem Bogen da um damit die Umgebung zu erkunden und sich gegen allerlei Gegner durchzusetzen. Immer wieder ploppt ein kleiner Tutorial-Hinweis auf, in dem neue Fähigkeiten erklärt werden. Gerade als Neuling ist das wirklich sehr hilfreich um sich mit den verschiedenen Fähigkeiten von Lara vertraut zu machen. Nach und nach entwickelt sich die kleine unschuldige Lara zu einem respektablen Gegner, die sich ihren Weg durch die Gefahren der Wildnis bahnt.

Weiter begleitet man Lara Croft durch einen Gletscher in dem es auch ein Rätsel zu lösen gibt. Auf dem Weg lernt man im eiskalten Wasser das tauchen und kann fast schon Mitleid mit der bibbernden Lara empfinden. Das Rätsel selbst ist ein erster Vorgeschmack auf kommendes. Noch ist es recht einfach gehalten, man muss “lediglich” ein im Gletscher gefangenes Schiff erklettern. Teilweise ist das Timing hier sehr von Bedeutung. Hat man den Gletscher schließlich hinter sich gelassen sieht man eine große Basis vor sich. Die Gruppe “Trinity” hat sich hier nieder gelassen und ist wohl, zumindest teilweise, hinter dem gleichen Ziel her. So kommen sich Trinity und Lara in die Quere und das Abenteuer beginnt.

Meine YouTube Let’s Playliste: https://goo.gl/M5K20o

Rise of the Tomb Raider von Square Enix - Quelle: Square Enix

Rise of the Tomb Raider von Square Enix – Quelle: Square Enix

Off
23rd Jul2015

Life is Strange

by Carney

Im Januar 2015 hat Square Enix mit dem Adventure-Drama “Life is Strange” ein Spiel rausgebracht über das danach viel geredet und berichtet wurde. Dieses englische Adventure in fünf Episoden hat es wirklich in sich, davon konnte auch ich mich überzeugen. Ein Spiel, welches sowohl in Steam als auch unter Let’s Playern zu Gesprächsstoff geworden ist. Die wachsende Fan Gemeinde kann es kaum noch abwarten, bis endlich Episode vier veröffentlicht wird. Bedenkt man, das Episode zwei am 24. März und Episode drei am 19. Mai veröffentlicht wurden, dann kann man diese Erwartungshaltung und die vielen gespannten Blicke in Richtung Square Enix gut verstehen.

Nun, heute war es dann soweit und Square Enix kündigte die Veröffentlichung von Episode 4 für den 28. Juli 2015 an. Grund genug doch nochmal einen Blick auf die vergangenen drei Episoden und den Beginn ihrer Geschichte zu werfen…

Ein surrealer Traum sucht Max heim. - Quelle: Screenshot aus Life is Strange

Ein surrealer Traum sucht Max heim. – Quelle: Screenshot aus Life is Strange

Life is Strange dreht sich um die Hauptdarstellerin Max, die Photographie an der Blackwell Acedemy studiert. Sie ist in der Gegend aufgewachsen, allerdings ist sie mit ihren Eltern gemeinsam nach Seattle gezogen. Jetzt jedoch ist sie zurück nach Arcadia Bay gekehrt um hier zu studieren, denn immerhin haben sowohl der Photographie Kurs, als auch der Professor einen sehr guten Ruf. So beginnt das Abenteuer an einem Montag wie jedem anderen als Max in ihrer Klasse sitzt und lernt … oder besser lernen sollte. Die gute Max ist nämlich eingeschlafen und schreckt plötzlich aus einem sehr surrealen Traum auf. Ein Traum von einem Tornado der sich auf Arcadia Bay und somit auch auf sie zu bewegt.

Nachdem die Stunde zu ende ist, beschließt Max sich auf der Toilette erstmal etwas frisch zu machen. Zu real ist ihr der Traum noch im Kopf und zu sehr hat er Max verwirrt. Allerdings kommt es hier noch schlimmer, denn plötzlich betritt Nathan die Mädchentoilette. Er erwartet dort ein anderes Mädchen mit dem er sich streitet. Der Streit artet aus und so zieht Nathen plötzlich eine Pistole und erschießt das andere Mädchen im Streit.

Max lernt ihre Gabe kennen, als vor ihren Augen ein Mädchen erschossen wird. - Quelle: Screenshot aus Life is Strange

Max lernt ihre Gabe kennen, als vor ihren Augen ein Mädchen erschossen wird. – Quelle: Screenshot aus Life is Strange

Jetzt aber lernt Max ihre wahre Kraft kennen und diese Kraft wird und das gesamte Spiel hindurch begleiten. Max schreit “Nein” und streckt im Schock die Hand aus und … die Zeit erstarrt. Die Szene steht still, bevor die Zeit langsam beginnt sich rückwärts zu drehen. Das Mädchen steht wieder auf, der Junge verlässt die Toilette und Max findet sich plötzlich in ihrer Vorlesung wieder …

Soweit der Beginn von Episode eins und der Beginn dieses dramatischen Abenteuers. Max kann also wann immer sie möchte die Zeit zurück drehen und ihre Entscheidungen abändern. Das kann auch sehr wichtig sein, denn jede Entscheidung kann und wird Konsequenzen haben. Diese Konsequenzen erleben wir aber nicht immer unmittelbar, sondern teilweise erst viel später und sie können den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.

Life is Strange - Quelle: Square Enix

Life is Strange – Quelle: Square Enix

Viel mehr möchte ich nun allerdings nicht verraten, denn Life is Strange sollte man selbst spielen und selbst seine Entscheidungen treffen. Nur soviel, jede Episode erzählt von nun an einen Tag in dieser ungewöhnlichen Woche von Max. Sie trifft ihre alte und beste Freundin wieder, sie offenbart dieser ihre Kraft und gemeinsam erleben die beiden in Episode zwei und drei so manches Abenteuer. Jede Episode endet mit einem Abspann der uns teilweise sehr krasse Konsequenzen und Kehrtwendungen aufzeigt. Auch sehen wir hier nochmal alle Entscheidungen die wir getroffen haben in einer Auflistung. Danach folgt ein Ausschnitt von wenigen Sekunden der auf die folgende Episode hinweist. Gerade das Ende von Episode drei dürfte so manchen geradezu geschockt haben.

Wem ich mit dem kleinen Bericht nun Lust auf mehr gemacht habe, das Spiel ist bei Steam zu haben und natürlich habe auch ich ein Let’s Play dazu. Ich wünsche Euch also viel Spaß beim anschauen, oder selbst spielen.

Off