29th Aug2018

GamesCom 2018 – THQ Nordic (Teil 1)

by Carney

Townsman VR – GamesCom 2018 – Quelle: THQ Nordic

Ein VR-Titel bei dem ich mir wirklich sehr gut vorstellen kann, dass das funktioniert, ist Townsman VR. Die Steuerung ist sehr Intuitiv, da man selbst in Gestalt eines Gottes bestehend aus zwei Händen und einem Kopf erscheint. Mehr oder minder also genau das, was man als VR Spieler mit sich bringt. Mit diesen Werkzeugen kann man die Insel drehen, Zoomen und natürlich auch den ein oder anderen Bewohner hochheben und wieder fallen lassen / werfen. Die Würfe erinnern dabei ein wenig an Darts, was teilweise noch mehr Spaß macht.

Nimmt man so einen Bewohner auf, kann man ihn neben seiner neuen Arbeitsstätte absetzen. Er fängt dann an zu bauen, Holz zu schlagen, zu angeln oder vieles andere mehr. Natürlich kann man auch selbst Fische aus dem See sammeln und sogar am Feuer grillen. Vielleicht möchte man damit ja ein kleines Kätzchen füttern. Auch die Wolken lassen sich im Spiel manipulieren. Kombiniert man zwei Wolken, bekommt man eine Regen Wolke. Wird diese dann gequetscht, fängt es an zu regnen. Kombiniert man zwei Regenwolken, erhält man eine Gewitterwolke aus der sich auch Blitze hervorlocken lassen. Blitze eignen sich wunderbar um die Insel von unerwünschten Wesen zu befreien.

Townsman VR – GamesCom 2018 – Quelle: THQ Nordic

Natürlich kommt es auch mal vor, das feindliche Einheiten die harmonische Insel angreifen. Diese werden dann durch Soldaten abgewehrt, oder aber durch größere Geschütze wie den Katapult. Letzteren darf man auch selbst beladen und abfeuern, wobei die Ladung nicht immer nur Steine sein müssen. Denkt man an Asterix, eignet sich auch Fisch hervorragend als mögliches Geschoss.

Das Spiel befindet sich aktuell im EarlyAccess auf Steam für Vive und Oculus und der offizielle GamesCom Trailer in dem auch viele nicht ganz so ernst gemeinte Dinge vorkommen, die ich hier beschrieben habe.

 

Biomutant – GamesCom 2018 – Quelle: THQ Nordic

Als nächstes stand Biomutant auf dem Programm, welches bereits letztes Jahr gezeigt wurde. Ich habe es auch in diesem Jahr wieder angespielt und konnte einen deutlichen Fortschritt feststellen. Das Spiel hat sich deutlich flüssiger angefühlt und es hat erneut einen riesigen Spaß gemacht meine kleine Kreatur durch ihr Demo Abenteuer zu begleiten. Das Spiel hat seinen Platz auf meinem Wunschzettel eindeutig bestätigt.

Die Demo fing erneut an, wie wahrscheinlich jedes Spiel auch beginnen wird, man darf sich seine eigene kleine niedliche, oder auch potthässliche Figur erschaffen. Die Möglichkeiten sind hier durchaus gegeben um auf einen felligen Quasimodo zu erschaffen. Danach wurde die Steuerung erklärt, welche selbst mir ungeübten Konsolenspieler sehr intuitiv vorkam. Ich habe mich in der Demo nicht einmal verdrückt und gerade bei mir ist das eine Seltenheit. Die auf dem Bild sichtbare Seifenblase ist eine Neuerung von diesem Jahr. Sie ermöglicht auch sehr weite Sprünge über Abgründe. Auch wenn das witzige rumbouncen mich einmal lachend in den Abgrund befördert hat.

Biomutant – GamesCom 2018 – Quelle: THQ Nordic

Die Kämpfe haben es in sich und unsere kleine Kreatur kann dabei aus einem kleinen Arsenal schöpfen. Sie bringt eine nette Wumme und eine Art Schwert mit sich und wenn sie dann erst mal den Mech besteigt, dann gibt es so oder so kein halten mehr. Munition hat man zwar eigentlich unendlich, aber wenn man zu viel ballert überhitzt die Knarre und muss erst mal abkühlen. Spätestens jetzt ist und bleibt auch das Ausweichen wichtig, da gerade die großen Gegner uns sonst sehr schnell und meist unschönes ein Ende bereiten.

Hier noch der offizielle GamesCom Trailer, das Spiel selbst soll 2019 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

 

Fade to Silence – GamesCom 2018 – Quelle: THQ Nordic

Weiter geht es mit Fade to Silence dem Hardcore Survival Game von THQ Nordic. Der Zusatz Hardcode dürfte daher stammen, das man wohl insgesamt nur 6 Leben hat. Wie auf dem ersten Bild bereits gut erkennbar ist, spielt man in einer Welt des postapokalyptischen Winters, was das Überleben schon erheblich erschwert. Sobald man ihn bekommen hat, leistet der Wolfs-Schlitten sehr gute Dienste um sich um ein vielfaches schneller durch die Welt bewegen zu können. Je nach Tiefe des Schnees ist das vorwärts kommen zu Fuß ansonsten eine echte Tortur.

Innerhalb der Welt kann man bis zu 6 Follower finden, die sich uns anschließen können. Diese können dann zum einen Aufgaben beim Ausbau der Basis übernehmen, aber uns ebenfalls im Kampf zur Seite stehen. Die Basis selbst auszubauen ist wie in den meisten Survival Spielen alles andere als leicht, unsere Aufgabe ist es allerdings vor allem die nötigen Rohstoffe ranzuschaffen, oder für genügend Verpflegung durch Jagd zu sorgen. Diese zunächst einfache Aufgabe, wird von mal zu mal schwieriger, da die Ressourcen immer weiter schwinden. Das reine Bauen übernehmen dann die anderen für uns. Es ist also nicht möglich seine Basis vollkommen frei auszubauen, da z.B. die Häuser am Stück gebaut werden und nicht Wand für Wand.

Fade to Silence – GamesCom 2018 – Quelle: THQ Nordic

Zusätzlich zu den bereits erschwerten Lebensbedingungen und den teilweise überraschend auftretenden Schneestürmen, wird diese Welt auch noch von unheimlichen Monstern bevölkert die uns allesamt ans Leben wollen. Bei meinem eigenen anspielen bin ich hier nur auf relativ kleine Monster getroffen, die allerdings auch schon jedes für sich seine eigenen Stärken und Schwächen haben. Zu allem Überfluss scheint auch noch irgendetwas von uns, zumindest teilweise, Besitz ergriffen zu haben. Immerhin hören wir immer mal wieder eine Stimme die nur zu uns spricht und dessen Ursprung nicht sichtbar ist. Was es damit wohl genau auf sich hat?

Das Spiel noch noch 2018 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Hier dann noch der offizielle GamesCom Trailer.

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